Die Delfsche Relativität

Wir erinnern uns, wie die Vielbeschäftigten Delfs und Siepert, als es um die Frage ging, ob man nicht wegen des Raumnutzungskonzeptes noch eine Stadtverordnetenversammlung zwischen September und Dezember einschieben könnte, den Terminplan bemühten. Delfs unkte von Zufallsmehrheiten, die keiner wolle und Siepert, obschon „keine Führungskraft“, konnte seinem überstrapazierten Kalender auch keinen Termin mehr zuordnen. Wie schön, dass man diesem aber kurzfristig nicht nur die morgige Feierstunde zum 50. Jahrestag der Verleihung des Europapreises zufügen konnte. Nein, auch eilig einberufene Ein-Themen-Ausschüsse sind gar kein Problem. So konnte am vergangenen Dienstag ein Hochgeschwindigkeitsausschuss stattfinden, in dem der Chef der Schwarzenbeker U-Boot-Flotte, Major a.D. Delfs zackig durch das Programm führte (man hatte schließlich noch andere Termine!).

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Schwarzenbeker Impressionen

Meine Fragen an den Hauptausschuss

Wie bereits vor der Asien-Tournee unserer Schwarzenbeker Bigband, tagte auch im Anschluss der Heimliche Hauptausschuss. Der gemeine Bürger darf erneut nicht erfahren, was verhandelt wurde, aber der Herr Bürgerversteher Beckmann versicherte ungefragt,  dass es nichts gebe, worüber nicht alle Stadtverordnete nicht ausreichend informiert wären, jedenfals nicht, so weit er das sehen könne und das sei ja erfahrungsgemäß nicht sehr weit. Insofern müsse sich niemand beunruhigen oder gar übergangen fühlen, der nicht ohnehin nicht gefragt worden wäre, falls überhaupt. Er selbst fühle sich so weit eingebunden, wie er Herrn Ruppert trauen und Herrn Thiede verstehen könnte, wenn und soweit er das eben können müsste, falls das nicht von vorneherein ohnehin ausgeschlossen wäre.

Während ich also nach dem chinesischen Trommelfeuer nun erst einmal grünen Tee trinke und abwarte,  bis meine zahlreichen Fragen erneut ausweichend oder gar nicht beantwortet werden, nutze ich die Gelegenheit, den Hobel abzusetzen und ein paar Späne aufzulesen.

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„Weltniveau“

Über den Wolken... na ja, nicht ganz

„Die übertreiben es“, entfuhr es einem Radfahrer, als er am Freitag Morgen auf dem Weg zum Bahnhof durch eine Absperrung der früheren Dr.-Brucklacher-Straße aufgehalten wurde. „Aber hallo!“, dachte ich grimmig, während ich diese Absperrung aus dem Weg räumte. Der Dank einer weiteren freundlichen Pendlerin besänftigte mich in meinem gerechten Zorn und so strebte ich voran, mein Tagwerk außerhalb Schwarzenbeks zu verrichten und erst abends in meine Schlafstadt zurückzukehren. So reicht es für mich und wären alle wie ich, dann wäre Schwarzenbek wohl die traurigste und langweiligste Kuhblöke weit und breit. Mehr von diesem Beitrag lesen