Unzufriedene gibt es immer

Die Stadtverordneten und auch die städtischen Angestellten haben insofern einen undankbaren Job, als im Grunde bei jeder Entscheidung immer auch Unzufriedene am Wegrand zurückbleiben. In Wirklichkeit gibt es ja gar keine Win-Win-Situation, so wie der Hauptausschuss-Vorsitzende das zuletzt gerne sehen wollte. Irgend jemand muss immer verlieren, wenn ein anderer gewinnen will. Aber auch abseits solch ehrgeizigen Strebens wird jede Entscheidung immer auch Kritiker auf den Plan rufen. Nun müssen das nicht immer so bösartige Nestbeschmutzer wie der Blogbetreiber sein, manchmal reicht es auch aus, wenn es sich um harmlose Spaziergänger handelt, zumal wenn diese in einem Naturwald unterwegs sind. Ein solcher ist seit Kurzem der Rülauer Forst und wir erinnern uns, dass Schwarzenbek es nicht vermochte, den Wald selbst zu kaufen, weil ihr die Stiftung Naturschutz, üppig mit Steuergeldern bedacht, zuvorgekommen war. Das wurde jedenfalls sinngemäß so in der Stadtverordnetenversammlung früher einmal gesagt und nun halten Sie sich fest: Ich habe keinen Anlass, das etwa nicht zu glauben.

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Getrennt marschieren…

Zweiter Teil des Berichtes von der Stadtverordnetenversammlung

Wenn es um nichts geht, setzt es schon mal Prügel...

Schon klar, der Bericht ist natürlich „special interest“. Aber ich habe mich schon zu häufig über Berichte der Presse über solche Versammlungen geärgert. Selbstverständlich haben die nicht so viel Raum zur Verfügung, wie ich und vermutlich würden denen auch die Abonnenten weglaufen, wenn sie derart ausschweifend berichteten. Aber man muss erwarten dürfen, dass die wesentlichen Dinge erscheinen. Und da ich nun einmal den Luxus schier unendlichen Webspaces besitze, schreibe ich einfach alles. Da es nach Tagesordnungspunkten sortiert ist, können Sie ja entscheiden, ob es Sie interessiert oder nicht.

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Fragen kosten nichts – Teil III: Lügen auch nicht?

Typische Stadtverordnete?

Eigentlich wollte ich im dritten Teil dieser kleinen Serie berichten, wie ich in der Dezember-Sitzung des Jahres 2009 erneut vom Bürgervorsteher  Karsten Beckmann verbal niedergeknüppelt wurde und meine Ausführungen nicht zu Ende bringen durfte. Stattdessen zwang er mich, jeweils nur einsilbige Fragen zu stellen, die dann erneut nicht beantwortet wurden. Halt, stimmt nicht, der Herr Hilger von der SPD raffte sich schließlich doch noch auf und gab auch für die SPD zu, dass man Fraktionsvorstandssitzungen abgehalten und abgerechnet hätte. Putzigerweise vermerkt die Niederschrift lediglich diese eine, diesbezügliche Frage von mir und die Antwort des Nils Hilger. Darauf angesprochen, musste die Stadt eingestehen, dass da in meinem Falle wohl etwas nicht vollständig wiedergegeben sei. Man würde eine Stellungnahme meinerseits aber gerne nachträglich noch in das Protokoll einbinden. Nun habe ich aber leider meine Aufzeichnungen auf einer abgestürzten Festplatte und kann das aus dem Gedächtnis auch nicht mehr vollständig wiedergeben.

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Schwarzenbeker Sonntagsfrage

Anlässlich der konservativen Chaostage würde ich gerne das Vorbild der CDU nachahmen und eine absolut nicht-repräsentative Umfrage starten, an der sich bitte ausschließlich in Schwarzenbek berechtigte Wählerinnen und Wähler beteiligen mögen. Vielleicht erinnern Sie sich, wie die CDUAnfang 2009  in der Frage der Umgestaltung bzw. des Verkaufs der Gebäude Markt 6 und 8 zur Online-Umfrage aufrief, ob die Baukörper erhalten bleiben sollten. Die Online-Umfrage der CDU ergab eine Mehrheit für Abriss, die gleichzeitig laufende persönliche Umfrage der Bergedorfer Zeitung eine Mehrheit dagegen. So viel zur Verlässlichkeit solcher Umfragen.

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Diebe im Parlament?

Qua definitionem Delfs nun auch noch ein Dieb?

„Zwei Leute haben gestohlen“, zitieren die Lübecker Nachrichten den Vorsitzenden der ehemaligen Mehrheitsfraktion, Hans-Joachim Delfs von der CDU, in der Schwarzenbeker Stadtverordnetenversammlung. Das entspreche nicht dem Wählerwillen, meint er weiter, aber gleichzeitig versichert er, dass er mit der Entwicklung rein gar nichts zu tun hätte und ohnehin alles weiterginge wie bisher. Letzteres steht wohl tatsächlich zu befürchten, denn woher sollte die saft- und kraftlose SPD auf einmal den Elan und Mut nehmen, um endlich die Mehrheitsverhältnisse zu nutzen und das Wahlergebnis von 2008 umzusetzen? Die weitere Zersplitterung des Parlamentes mit dem jetzt durch die zwei CDU-Abweichler Margret Jennrich und Jörn Kranacher gegründeten Bündnis Unabhängiger Bürger spricht nicht zwangsläufig für eine Verschiebung der Machtverhältnisse, denn die beiden haben schon zuvor „bei vielen Entscheidungen … gegen die CDU gestimmt“, wie Delfs zutreffend zitiert wird.

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