Von Heckenschützen und Musterdemokraten

Artillerieminister rügen aus sicherer Entfernung

Am Rande einer Veranstaltung des Kreiselternbeirates für die Kitas, zu der auch die Herren Matthießen und Schlie von der CDU eingeladen waren, aber in letzter Minute abgesagt hatten, traf ich den umtriebigen Kreiselternbeiratsvorsitzenden für die Gesamtschulen. Thomas Waskow war spätestens vor Jahresfrist überregional bekannt geworden, als die ehemalige Elternsprecherin Heike Franzen, heute bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, ihm den Zutritt zu einer Gesprächsrunde verwehrte, zu der der zuständige Schulelternbeirat Waskows Unterstützung erbeten hatte (siehe auch hier). Wir erinnern uns, dass die Eltern seinerzeit über 30.000 Unterschriften für den Erhalt des Sprachförderzentrums in Wentorf gesammelt hatten, die jedoch in der Schublade des Ministers ihre offenbar letzte Ruhestätte fanden. Aber wer sich so locker über das Schulgesetz hinwegsetzt, den kümmert der Elternwille ohnehin nicht. Wie wenig man sich scheut, unliebsame Eltern zu mobben und öffentlich zu diskreditieren, bewies die CDU nun erneut, als Matthießen und Schlie sich nicht entblödeten, Waskow über die Presse frontal und ebenso ehrenrührig wie unzutreffend anzugehen.

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