Lest LN und wisst Bescheid!

„Schwarzenbek nimmt Angebot des Landes an“ schlagzeilt Silke Geercken in der heutigen Ausgabe der Lübecker Nachrichten und berichtet von der „nichtöffentlichen Sitzung“, die allerdings von vier Pressevertretern besucht wurde. Auch der Betreiber des von Geercken so bezeichneten „Schmierblogs“ war da und Sie haben nun die Wahl, ob Sie die etwas umständliche und langwierige Wiedergabe der Debatte über mehrere Tage verfolgen oder sich kurz, knapp und präzise von der echten Journalistin der Lübecker Nachrichten informieren lassen wollen.

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Plem-Plem

Schön gestellt

Zur Freude unserer positiv denkenden Mitbürger dürfen wir heute erneut einen schön bunten Artikel von Frau Geercken in den Lübecker Nachrichten lesen, in dem der neue Saubermann Lauenburgs dargestellt wird, wie man ihn sich frischer und energetischer kaum denken mag.  Zwar stört auf der Titelseite des Lokalteils der Bericht über die Querelen in der Stiftung Herzogtum Lauenburg ganz erheblich das Ch’i, aber zwei Seiten weiter packt der Müllmann kräftig an. Ganz in der bisherigen Tradition bleibt es zwar bei Ankündigungen, aber sind diese offenbar schon einen halbseitigen Personality-Report wert. Wie schon im Artikel zum 1. Mai berichtet, hat der neue Chef schon jede Menge Investoren in seiner Wundertüte, aber noch immer solle man sich überraschen lassen. Sind wir beim Kindergeburtstag?

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Die Pressesprecherin

Der Verkündete

Silke Geercken von den Lübecker Nachrichten hat nicht nur eine neue politische Heimat gefunden, offenbar sucht sie auch einen neuen Job. Wenn es zutrifft, dass der neoverde (neugrün statt neoliberal ist der Trend der Stunde!) Bülgelmeistel Frank „Frisch gedreht ist halb geraucht“ Ruppert aus dem bankrotten Dienstzimmer heraus in ein saturiertes Landtagsabgeordnetenbüro gewählt werden möchte, dann stimmt wohl auch, dass er zu diesem Behufe und darüber hinaus auch schon eine Pressesprecherin gefunden hat. Jedenfalls ist es sehr schön, dass ich wieder einmal nur zu fragen brauchte und schon bekomme ich verlässlich ein paar Tage später die vermeintlichen Antworten über die Presse. Jedenfalls grient mich am Wochenende der grün beschlipste Ruppert bereits im Titel des Lokalteils der Lübecker Nachrichten an und lässt verkünden: „Chinesen siedeln sich an“.

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Schluss mit Lustig

Ohne Worte

Seit der Bürgermeister der Stadt Schwarzenbek sein grünes Gewissen entdeckt hat und dieses auch alle Menschen erfahren ließ, ist mir noch niemand begegnet, der das ernsthaft glaubt. Doch, eine Ausnahme gibt es, aber da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht eher der Loyalität zum Vorgesetzten geschuldet ist. Und seit heute morgen, seit ich in die neueste Ausgabe der Werbepostille für abgehalfterte Politzocker schauen durfte, kenne ich noch jemanden, der die Erweckung Rupperts zum grünen Jünger zumindest unkritisch begleitet: Silke Geercken von den Lübecker Nachrichten ist es einmal mehr vorbehalten, kostenlos die Werbetrommel zu rühren bzw. den Klöppel zu halten.

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Schwarzenbek 21 – Bürger 1. und 2. Klasse

Schwarzenbek 21?

Vor gut 14 Tagen erschien dieser Artikel in den Lübecker Nachrichten und beschäftigte sich durchaus wohlwollend mit dem Protest des Schwarzenbeker Bürgervereins gegen die Lärmbelästigung durch die Bahn bzw. den nicht ausreichenden Lärmschutz. Die Redakteurin zog eine Parallele zu den immerhin seit über 70 Wochen anhaltenden Protest der Stuttgarter Bevölkerung gegen die Versenkung ihres Hauptbahnhofes. „Überall im Kreis“, so führt Frau Geercken aus, „stehen Bürger auf, nehmen Beschlüsse ihrer Stadt und Beeinträchtigungen ihrer Wohnverhältnisse nicht mehr widerspruchslos hin“. Und es ist ja wahr. Es scheint tatsächlich so, als nähme der „Druck der Straße“ (Helmut Kohl) zu und daran sind nicht zuletzt die neuen Medien nicht schuldlos. Es ist heute etwas schwerer geworden, Doktorarbeiten zu fälschen oder Firmen mit öffentlichen Geldern ohne die erforderlichen Beschlüsse zu gründen. Noch scheint es mir allerdings so, als reichten die Proteste alleine eben nicht aus, solange nicht auch die konventionellen Medien darüber berichten. Und die gehen doch sehr selektiv mit den Bürgerprotesten um. Auch dabei scheint es einen Igitt-Faktor zu geben, so wie wir ihn letztens aus der FDP bezüglich des Außenministerdarstellers erlebten.

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Mit Versagern zufrieden?

Halb voll oder halb leer?

Sie kennen das: Optimisten bezeichnen das Glas als halb voll, Pessimisten als halb leer. Ansichtssache, mag man meinen, doch empfand ich die Frage schon immer als viel zu kurz gesprungen. Die Betrachtung kann doch nur hinsichtlich der Entwicklung erfolgen: Wurde das Glas halb gefüllt oder halb geleert? Für solche halben Sachen ist der seit gefühlten Äonen für das Schwarzenbeker Glas verantwortliche Mehrheitsführer ohne Mehrheit, der schwarze Oligarch von roten Gnaden, Hans-Joachim Delfs offenbar nicht zu haben. Bekanntlich leerte er das Glas, das Schwarzenbeker Stadtsäckel nicht nur, sondern verpfändete auch noch die Füllungen der kommenden 20 Jahre. Aber, und da kennt der begnadete Schönfärber nichts, selbst diesem, einen Saufaus zur zweifelhaften Ehre gereichenden Durst, gewinnt er Zufriedenheit ab: „Mit dem Erreichten“, so stand es in der Oster-LN zu lesen, sei man zufrieden.

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