Begossene Pudel

Der Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirat veranstaltet drei Planspiele, geleitet von professionellen Moderatoren, in denen jeweils 30 Teilnehmer, aus logistischen Gründen nach Schularten getrennt, die Stadtpolitik in Schwarzenbek simulieren sollen und man kann für die Kids nur hoffen, dass „Spiel und Spaß“ bei einem solchen Experiment tatsächlich nicht zu kurz kommen. Wenn man sich nur die letzte Stadtverordnetenversammlung anschaut, will man den Jugendlichen nicht wünschen, das etwa nachspielen zu sollen. Aber natürlich muss man die bestehenden Strukturen ausloten, will man überhaupt verstehen, was dort aus welchem Grund und auf welche Art und Weise abläuft. Wollen nur hoffen, dass die Jugendlichen für sich nicht den Schluss ziehen, solchem Treiben auch künftig fortzubleiben. Der SKJB als Veranstalter der Planspiele erwartet natürlich das Gegenteil. Die Jugendlichen sollen an den Entscheidungsprozessen, die sie betreffen, auch beteiligt werden: „Dazu müssen sie nach unserem Verständnis dazu befähigt werden, wie Politik und Verwaltung in einer Kommune funktionieren“, erklären Maike Schäfer und Melf Johannsen vom SKJB.

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Schlechte Verlierer

Von Jörg Scheele

Beim Studium der heutigen LN lese ich, dass die Fraktionsvorsitzende der CDU, Frau Heike Wladow, wegen der Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zum Seniorenbeirat und zur Kürzung der Sitzungsgelder die zuständige Kommunalaufsicht einschalten will. Auch wenn ich der Kommunalaufsicht durchaus Augenmaß bei der Bewertung der Sachlage zutraue, halte ich das Vorgehen der CDU-Fraktion für verwerflich; sie gebärdet sich als schlechter Verlierer.

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Ein Fall von Altersdiskriminierung?

Wurde erneut versetzt: Seniorenbeirat

Bereits in der letzten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses sollte über die Statusänderung des existierenden Seniorenbeirates beraten und vorentschieden werden. Bekanntlich hatte der Vorsitzende den Antrag schlicht „vergessen“ und es hatte sich offenbar auch kein Mitglied gefunden, ihn daran zu erinnern (siehe diesen Artikel der Bergedorfer Zeitung). Der Blog war nicht dabei und kann daher nur rätseln, warum der Vorsitzende nicht einfach wieder die Öffentlichkeit herstellte, um wenigstens die Debatte zu führen. Die Presse war ja offensichtlich noch vor Ort und insofern Öffentlichkeit auch gegeben.

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Katzenjammer Kids

Hans und Fritz, die "Katzenjammer Kids"

Der Freude über den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, den Jugendtreff sofort umziehen zu lassen, folgte in der gestrigen Sitzung des Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirates unter Leitung von Femke Johannsen schon bald ein ernüchternder Kater. Der Stadtjugendpfleger Norbert Lütjens eröffnete den desillusionierten „Kids“, dass der auf 250.000€ gedeckelte Etat mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal für alle gewünschten und  erforderlichen baulichen Veränderungen ausreichen werde. Auch der als Besucher anwesende Finanzausschussvorsitzende Helge Harms (SPD) konnte den Jugendlichen keinerlei Hoffnungen auf weitere Gelder machen. Er sehe „keinen Hoffnungsstreifen“, sei vielmehr „froh, wenn der Bürgermeister die 250.000€ zusammen bekommt“, aber auch daran machte er vorsorglich ein Fragezeichen.

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