Verbrüderung unter Vorbehalt

Die Urkunde von 1961

Die Urkunde von 1961

„Nicht fair“ sei das gegenüber den anderen Institutionen, meinte der Vorsitzende des Finanzausschusses in dessen Sitzung am 2. Juni. Gemeint war die Beschlussvorlage zum TOP 15, wonach für das Verbrüderungstreffen „Jumelage“ in 2015 in Schwarzenbek statt der ursprünglich angesetzten 30.000 EUR nun ein erhöhter Ansatz von 80.000 EUR zum Zuge kommen sollte. Und das könne schließlich noch mehr werden, sorgte sich Frank Schmeil (CDU). Die Einführung in den Tagesordnungspunkt machte das Missverständnis bereits deutlich: Bei der Ausrichtung dieses Festes geht es nicht etwa darum, einen Verein und dessen spezielles Interesse zu unterstützen. Entweder bekennt sich die Europastadt auch weiterhin zu dem Gedanken der Verbrüderung, füllt das mit Leben und lässt es sich dann natürlich auch etwas kosten oder Europa und das Jumelage gehören eben nicht zur Identität der Stadt.

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