Pleite ja, aber wenigstens nicht mittellos

Dr.Werner Rügemer (Foto von Sven Teschke)

„PPP ist eine langfristige Ausplünderung der öffentlichen Kassen“. Mit dieser provokanten These startete Herr Dr. Rügemer seinen Vortrag am 9. November in Schröders Hotel und machte damit von Anfang an klar, dass man sich nicht auf einer Veranstaltung befand, die etwa um Ausgewogenheit bemüht war. Nein, allzu viel Positives fiel dem Vortragenden nicht zu dem Thema ein. Aber was soll er machen? Schon Aristoteles wusste, dass die Dinge sind, wie sie sind.

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Alles nur Zufall?

Die erwähnte Veranstaltung der FDP zum großen Irrsinn PPP findet laut Artikel des Gelben Blattes, der Homepage des Kreisverbandes der FDP und der Einladung des Ortsverbandes heute um 19 Uhr in Schröders Hotel statt. Wir erinnern uns, dass bedauerlicherweise gleichzeitig die gemeinsame Sitzung des Sozial-, Kultur- und Finanzausschusses stattfindet, auf der u.a. der Umzug des Jugendtreffs beschlossen werden soll.

Laut heutiger Meldung der Bergedorfer Zeitung findet die FDP-Veranstaltung um 19:30 Uhr statt. Ein Hinweis auf den Triple-Ausschuss fehlt. Der geneigte Leser der BZ wird also um halb acht zu einem Vortrag erscheinen, der dann bereits gewesen sein wird. Die Ausschusssitzung findet derweil ohne ihn statt, was ihn aber nicht ärgern muss, da er ja nichts von dem Termin weiß.

Schwarzenbeker Impressionen

Meine Fragen an den Hauptausschuss

Wie bereits vor der Asien-Tournee unserer Schwarzenbeker Bigband, tagte auch im Anschluss der Heimliche Hauptausschuss. Der gemeine Bürger darf erneut nicht erfahren, was verhandelt wurde, aber der Herr Bürgerversteher Beckmann versicherte ungefragt,  dass es nichts gebe, worüber nicht alle Stadtverordnete nicht ausreichend informiert wären, jedenfals nicht, so weit er das sehen könne und das sei ja erfahrungsgemäß nicht sehr weit. Insofern müsse sich niemand beunruhigen oder gar übergangen fühlen, der nicht ohnehin nicht gefragt worden wäre, falls überhaupt. Er selbst fühle sich so weit eingebunden, wie er Herrn Ruppert trauen und Herrn Thiede verstehen könnte, wenn und soweit er das eben können müsste, falls das nicht von vorneherein ohnehin ausgeschlossen wäre.

Während ich also nach dem chinesischen Trommelfeuer nun erst einmal grünen Tee trinke und abwarte,  bis meine zahlreichen Fragen erneut ausweichend oder gar nicht beantwortet werden, nutze ich die Gelegenheit, den Hobel abzusetzen und ein paar Späne aufzulesen.

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