Unnütze Bürger?

Wenn die mal im Sitzungssaal aufginge, dann kämen auch mehr Leute

Können einem die Politikerinnen und Politiker Schwarzenbeks leid tun? Wie ist das, wenn man sich an einem schönen Vorsommertag mit bis zu 28 Grad im Schatten zu einer öden Sitzung versammeln muss, während all die allzeit meckernden und mosernden Bürgerinnen und Bürger vermutlich Eis essend in der Sonne sitzen und sich einen feuchten Kehricht um die öffentlichen Belange scheren? Ja, können sie. Müssen sie einem leid tun? Nein, denn einerseits sorgen sie mit ihren Tagesordnungen selbst für leere Stuhlreihen und andererseits gehen sie ja gerade mit den besonders interessierten Einwohnern am schlechtesten um. Und daher kann es auch nicht wundern, dass neben dem einzigen Pressevertreter von der Bergedorfer Zeitung ausschließlich der masochistisch veranlagte Blogbetreiber an Öffentlichkeit vorhanden war. Das ist selbstverständlich ein Trauerspiel und bedarf natürlich der Veränderung. Nur kann und muss diese Veränderung ausschließlich von den Politikerinnen und Politikern sowie der Verwaltung ausgehen, Und sie wird nicht nur Zeit, sondern auch Mut kosten. Machen Sie so viel wie irgend möglich öffentlich, meine Damen und Herren Stadtverordneten, und schicken Sie bitte nie wieder so eine Tagesordnung ins Rennen!

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