Im Großen und Ganzen nicht ganz dicht

Unbequem: E.Prinz

Einer der Bürger, dessen Fragen immer wieder als quälend empfunden werden, ist Eugen Prinz. Nun hat der nicht nur die Neigung, bei seinen Fragen mitunter auszuholen, auch kann man ihm einen gewissen Hang ins Dramatische nicht absprechen. Besonders irritierend, zumindest für den Bürgermeister, dürfte die Prinz’sche Hartnäckigkeit sein. So wurde aus Frank Ruppert in der letzten Einwohnerfragestunde ganz kurz ein Frank Ruppig, als er dem notorischen Prinz vorwarf, dessen Vorwurf würde auch durch die Wiederholung nicht richtiger. Denn erneut monierte der umtriebige Aktivist, dass sein Fragenkatalog vom 6. Mai 2010 noch immer nicht beantwortet sei und längst wirkt dieses stetige Mahnen wie das Ceterum censeo Catos d.Ä. Auf 30 Seiten will die Verwaltung längst geantwortet haben, was nun wieder Prinz empörte: Man könne doch nicht im Ernst meinen, dass das Wortprotokoll des Informationsabends plus die Kopie eines Schreibens des Gebäudemanagers die Antwort auf seine Fragen darstelle!? Aber das konnte man sehr wohl und so blieb die Frage offen, ob Prinz längst Erledigtes anmahnte.

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