Life On Mars

Vom Mars könnte der kleine Moritz Jürgensen nicht beeindruckter sein. So ungefähr alles in China hat gigantische Ausmaße und wie wir alle wissen, zählt auch nur die Größe. Ein wenig erstaunt bin ich, wenn ich heute wie zum Gegenbeweis meiner Statements nicht nur von tollen Reformen in China lese. So wurden nach Angaben eines Professors Hong Wang die Sozialsysteme renoviert und ein Arbeitsschutzgesetz erlassen, welches jedem Chinesen einen Mindestlohn von 1.000 Yuan zuweise. Die Wochenarbeitszeit sei auf 40 Stunden reduziert und eine gesetzliche Krankenversicherung eingeführt worden.

Moderne Pfefferkuchenhäuser

 

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Stolpersteine

Mein Freund, der Menschenrechtsbeauftragte der Schwarzenbeker China-Reise, Rainer „Running Gag“ Voss, hat sich laut dem gewohnt unbestechlichen Bericht des Embedded Jorgensen in der chinesischen Ausgabe der Lauenburgischen Landeszeitung erneut aus der Reserve locken lassen. Leider ist er dabei über die Stolpersteine des Gunter Demnig im deutschen Pavillon auf der Expo 2010 gestürzt und dabei sind ein paar der in seinem Hinterkopf gewöhnlich gut gesicherten Menschenrechte herausgepurzelt, was natürlich zu einem Skandal führte:

Die Delegierten wurden daraufin in Schauprozessen verurteilt, öffentlich vor- und schließlich zum Totmachen abgeführt. Nun ist Essig mit den Millionen. Toll gemacht, Herr Voss!

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Lange Nasen in China

Hat nichts damit zu tun, sieht aber cool aus

Wenn Sie bislang nicht wussten, wohin mit den lästigen Menschenrechten, hat der Bürgermeister von Ratzeburg (Rainer Voss) jetzt eine prima Kopfschmerztablette für Sie: Ab damit in den Hinterkopf! Da habe er sie „stets“, versicherte der aufgeschlossene Humanist jetzt der Bergedorfer Zeitung und da sind sie wohl auch sicher untergebracht. Auch für den aufrechten Schwarzenbeker Wirtschaftsförderer Andreas Thiede hört spätestens bei diesem Thema die Freundschaft auf. „Bei offiziellen Terminen tabu“, habe er dafür „im privaten Kreis …  mit chinesischen Unternehmern sehr offen gesprochen“. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wessen Freund wollen wir sein?

Der Hofbericht aus erster Hand

Spätestens seit Dienstag dieser Woche, als der Bürgermeister im Gelben Blatt erneut  von „unseren chinesischen Partnern“, ja, von unseren „Freunden“ schwafelte und sich bei allen bedankte, die beim Ar… ähm, Antichambrieren helfen, war ich fest entschlossen, mich am 26.11. nach fast einem Jahr Pause doch wieder in die Einwohnerfragestunde zu wagen. Zuletzt hatte mich der Bürgervorsteher im Dezember 2009 zum zweiten Mal in Folge mehrfach rüde unterbrochen und in einer Weise abgekanzelt, die eher an den Volksgerichtshof als an eine aufgeklärte Demokratie erinnerte, so dass ich mich diesem  Wüterich nicht mehr aussetzen wollte. Wenn aber nun auch noch die ganze politische Mischpoke unter Führung des angeblich weitblickenden Bürgermeisters vollkommen unkritisch von „unseren chinesischen Freunden“ faselt, dann will ich es doch riskieren und diesen Folterknechtsfreunden den Menschenrechtsreport von amnesty international unter die Nase reiben, wonach sich das Unrechtsregime Chinas durch folgende Freundlichkeiten auszeichnet: Mehr von diesem Beitrag lesen