Von Heckenschützen und Musterdemokraten

Artillerieminister rügen aus sicherer Entfernung

Am Rande einer Veranstaltung des Kreiselternbeirates für die Kitas, zu der auch die Herren Matthießen und Schlie von der CDU eingeladen waren, aber in letzter Minute abgesagt hatten, traf ich den umtriebigen Kreiselternbeiratsvorsitzenden für die Gesamtschulen. Thomas Waskow war spätestens vor Jahresfrist überregional bekannt geworden, als die ehemalige Elternsprecherin Heike Franzen, heute bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, ihm den Zutritt zu einer Gesprächsrunde verwehrte, zu der der zuständige Schulelternbeirat Waskows Unterstützung erbeten hatte (siehe auch hier). Wir erinnern uns, dass die Eltern seinerzeit über 30.000 Unterschriften für den Erhalt des Sprachförderzentrums in Wentorf gesammelt hatten, die jedoch in der Schublade des Ministers ihre offenbar letzte Ruhestätte fanden. Aber wer sich so locker über das Schulgesetz hinwegsetzt, den kümmert der Elternwille ohnehin nicht. Wie wenig man sich scheut, unliebsame Eltern zu mobben und öffentlich zu diskreditieren, bewies die CDU nun erneut, als Matthießen und Schlie sich nicht entblödeten, Waskow über die Presse frontal und ebenso ehrenrührig wie unzutreffend anzugehen.

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HANDELSZENTRUM

Wie dumm kann man sein, ...

…überschreibt der aktuelle Sonntags-Kurier seinen entsprechenden Artikel und vermutlich hängt es Ihnen auch hier aus dem Hals heraus, dass es kein anderes Thema zu geben scheint. Je nun, handelt es sich eben um „die größte ausländische Investition“ in Schläfrig-Holstein seit der Völkerwanderung. Was mich jedoch erneut stolpern und schreiben lässt, ist das noch einmal aufgegriffene Zitat des Landtagsabgeordneten Markus Matthießen (CDU):

„Ich hatte eine andere Vorstellung von dem Land. Ich dachte an jeder zweiten Ecke gibt es eine Garküche mit Hunden und Schlangen, aber es ist dort alles sehr modern und sauber“.

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Reich und Stadt der Mitte

Ein  „Gewinn für die ganze Region“ titelt die Ruppert’sche Privatpostille unkommentiert und ohne Fragezeichen! Die Hoffnungen und Behauptungen der Verwaltung werden ohne Hinterfragung übernommen und verkündet. Mit dem großen Foto eines relativ ansprechend gestalteten Portals eines Heimtextilien-Centers in Haimen wird die Leserschaft (bewusst?) in die Irre geführt. Es gibt ja bereits Pläne für das in Schwarzenbek vorgesehene Center. Warum wurden die Kiefaber-Pläne abgedruckt, die Zhu-Pläne aber nicht?

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