Zeitung lesen!

Der blackbekblog hat in der Vergangenheit nie angestanden, um auch die kommunale Presse mit Hingabe zu kritisieren, nämlich immer dann, wenn Meinung und Bericht nicht sauber getrennt oder letzterer derart verzerrte, dass die Wirklichkeit nicht mehr erkennbar war. Nun wäre ich ja der letzte, der etwas gegen Meinung hätte, allerdings muss man dann entweder – so wie der blackbekblog das ausführlich tut! – die Gegenseite wenigstens zu Wort kommen lassen, oder eben keinen Zweifel daran lassen, dass es sich um MEINUNG und eben nicht um BERICHT handelt. Ganz besonders hinterfotzig wird es doch, wenn eine klare Tendenz als vermeintlich vollständige und distanzierte Berichterstattung getarnt wird. Wenn Sie sich aber bitte heute sowohl die Lübecker Nachrichten, als auch die Lauenburgische Landeszeitung kaufen wollen, werden Sie zwei hervorragende Exemplare journalistischer Arbeit vorfinden. Dabei kann nicht verwundern, dass beide Redakteure auch eine Meinung haben, das lässt sich bei klugen Köpfen selten verhindern, aber das ist auch völlig in Ordnung, wenn Bericht und Meinung getrennt werden, wie das heute in beiden Zeitungen löblich der Fall ist. Auch die Berichte selbst, hie von Marcus Jürgensen und hüben von Martin Stein sind exzellent. Das ist nicht bei allen Redakteuren so. Und diejenigen (also fast alle von uns), die eben nicht bei den Sitzungen anwesend sind, dürfen ja wohl den Anspruch haben, diese so dargestellt zu bekommen, wie sie auch wirklich waren. Das ist heute der Fall und beiden Redakteuren gebührt Anerkennung, das auf relativ kleinem Raum ohne Verzerrung und im Grunde vollständig verdichtet zu haben. Nun müssen die Zeitungen aber auch verkauft werden und wenn die Informationen auf diese Weise gebracht werden, dann sind sie den Kaufpreis auch wert!

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Glaubensfrage

Ob das der korrekte Dienstweg ist: Erst zur Zeitung, dann zum Chef?

„Dass uns die Drehleiter uneingeschränkt zur Verfügung steht, glaube ich nicht“, wird der Wehrführer in der heutigen Lauenburgischen Landeszeitung zitiert und es lohnt sich, auch seine restlichen Äußerungen in diesem Artikel genau anzuschauen. So hebt er auch darauf ab, dass nach aktueller Beschlusslage es „jetzt wohl drei oder mehr Jahre dauern“ wird, ehe man ein neues Fahrzeug bekomme. Tatsächlich ist das so und dürfte auch keinerlei Überraschung für den Wehrführer bedeuten, denn das steht seit 2010 fest und war in den letzten zweieinhalb Jahren kein Grund, derartige Erpressungsversuche zu starten. „Die Leiter ist und bleibt alt und anfällig“, so Schröder, aber das ist sie eben schon länger und war in der jüngeren Vergangenheit auch kein Grund, an dem Prinzip zu rütteln, dass die Geräte bis kurz vor der nächsten Inspektion genutzt werden. Denn das ist auch spannend an diesem Artikel bzw. am Kommentar des Marcus Jürgensen. Die einzigen, die am Prinzip rütteln, sind diejenigen, die jetzt partout vorfristig eine Ersatzbeschaffung bereits VOR Ablauf der aktuellen Inspektionsperiode verlangen. Diese Leute müssten „ein anderes Konzept erarbeiten“, wenn sie der Meinung sind, dass eine gewisse Reparaturanfälligkeit bereits in dem abgesprochenen Nutzungszeitraum eine Ersatzbeschaffung auslösen soll!

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Wer schreit, hat Unrecht

Wenn man so mit der Kirche umspringt, muss man sich über die "Rache des Papstes" nicht wundern?

Wie oft ich mich über diesen dummen Satz schon aufregte, kann ich nicht mehr zählen. Man darf offenbar in ruhigem Ton die schlimmsten Dinge sagen, nur aufregen darf man sich nicht. Immer ganz ruhig bleiben, dann bleibt nämlich auch alles ganz unbemerkt. Wie bringt man aber die Presse dazu, über einen Missstand zu berichten? Wie oft muss ein Bürgervorsteher gegen die Gemeindeordnung verstoßen, damit die Journalisten begreifen, dass sie es nicht unkommentiert lassen sollten, wenn das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Fragen in der Einwohnerfragestunde grob missachtet wird? Seit Jahren werde nicht nur aber immer wieder ich in eben dieser Fragestunde missachtet. Und dabei war das keineswegs von Beginn an so, dass ich scharf formulierte oder gar in diesem Blog schrieb. Es verhält sich auch nicht so, dass mir etwa aus dem Wald entgegen schallte, was ich dort hineinrief. Ich habe lediglich Fragen gestellt. Die aber wurden fast ausschließlich nicht beantwortet, weswegen gelegentlich mein Ton schärfer wurde, das gebe ich gerne zu. Und seit ein paar Monaten ist es so, dass ich kaum noch meine Fragen stellen kann, sondern immer wieder unterbrochen werde. Antworten gibt es sowieso keine. Und zuletzt wurde mir eben auch noch das Wort entzogen. Nun darf ich noch nicht einmal mehr die Fragen stellen. Das war schon im März so peinlich, dass wenigstens das örtliche Anzeigenblatt erwähnte, dass man nun aber auf die Antworten am 13. Mai gespannt wäre. Gab es Antworten? Was für eine Frage!

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Vom Silberstreif zur Sternschnuppe?

Es ist ja nicht so, dass Kassandra unbedingt Recht behalten wollte!

Bei allem Spaß, den wir hier ja gemeinsam haben (also ich habe ihn trotz alledem), wollen wir nicht vergessen, dass es aber doch um ernste Sachverhalte geht. Wenn ich also gestern spitzzüngig andeutete, dass der Artikel der Bergedorfer Zeitung über die Gründung der Stadtmarketing GmbH wie vom Geschäftsführer persönlich abgeschrieben wirkte, dann dürfte bei aller Ironie wohl klar sein, dass ich inständig hoffte, es möge wirklich nur so scheinen! Was aber soll ich davon halten, wenn heute in den Lübecker Nachrichten ein deutlich kritischerer Artikel des Holger Marohn erscheint, der nicht nur meine Sorge teilt, dass hier potentiell Provisionen gezahlt werden, sondern noch dazu die Frage aufwirft, ob Andreas Thiede u.a. etwa auch noch Gehälter und/oder sonstige Leistungen für Arbeiten erhalten, die ohnehin zu ihren Aufgaben zählen?

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Schwarzenbeker Impressionen

Meine Fragen an den Hauptausschuss

Wie bereits vor der Asien-Tournee unserer Schwarzenbeker Bigband, tagte auch im Anschluss der Heimliche Hauptausschuss. Der gemeine Bürger darf erneut nicht erfahren, was verhandelt wurde, aber der Herr Bürgerversteher Beckmann versicherte ungefragt,  dass es nichts gebe, worüber nicht alle Stadtverordnete nicht ausreichend informiert wären, jedenfals nicht, so weit er das sehen könne und das sei ja erfahrungsgemäß nicht sehr weit. Insofern müsse sich niemand beunruhigen oder gar übergangen fühlen, der nicht ohnehin nicht gefragt worden wäre, falls überhaupt. Er selbst fühle sich so weit eingebunden, wie er Herrn Ruppert trauen und Herrn Thiede verstehen könnte, wenn und soweit er das eben können müsste, falls das nicht von vorneherein ohnehin ausgeschlossen wäre.

Während ich also nach dem chinesischen Trommelfeuer nun erst einmal grünen Tee trinke und abwarte,  bis meine zahlreichen Fragen erneut ausweichend oder gar nicht beantwortet werden, nutze ich die Gelegenheit, den Hobel abzusetzen und ein paar Späne aufzulesen.

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Oben Ruppert, unten wir

 

Für die Schönheit...

„Wenn du grosse Pläne hast, und damit nach Hangzhou kommst, dann kannst du noch so einen starken Willen haben, nach kurzer Zeit wirst du deine Geschäfte vergessen und wie wir den ganzen Tag um den Westsee spazieren und Tee trinken.“

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Marcus und die Königin von Saba

Upps, nicht den falschen abknallen!

Wie gut, dass unser neuer Messias in der Sonderwirtschaftszone wohnt. Ein Glück, dass China, welches, wie Herr Jürgensen von der Bergedorfer Zeitung glaubhaft zu berichten weiß, noch immer von der Kommunistischen Partei regiert wird, wie weiland unser Vaterland in zwei Teile gespalten ist: Hie das gute, weiße China, mit Herren wie Außen Hui an der Spitze, die 50 Melonen wie Kleingeld investieren können und milliardenschwer privat ganz aufgeschlossen über Sklavenarbeit reden. Und hüben das böse, rote China, welches so freundlich lächelnde Menschen wie Xiaobo oder Jiaobao oder so wegen Worten ins Genick schießt. Mehr von diesem Beitrag lesen