Schwarzenbek gegen Polen: Acht zu Null

Franz Kubelke, hier auf der 50-Jahr-Feier zur Verleihung des Europapreises (Foto: Archiv)

Der fühere, langjährige Vorsitzende des Bürgervereins in Schwarzenbek, Manfred Schulz ist vor fast vier Jahren verstorben. Franz Kubelke, u.a. Vorsitzender des Ortsvereins der Europa-Union, erinnerte im Sozial- und Kulturausschuss vom 12. März an die Initiative des Bürgervereins, eine Straße nach Manfred Schulz zu benennen. Man sei damals beschieden worden, einen solchen Beschluss zu gegebener Zeit fassen zu wollen. Er sei der Meinung, das könne man jetzt tun. Jürgen Heitmann, seines Zeichens Vorsitzender des Ausschusses machte Kubelke Mut, indem er auf die Neubaugebiete und „zahlreiche Möglichkeiten zur Straßenbenennung“ verwies: „Die Anregung nehmen wir auf“, war nun allerdings die erneute Antwort und damit ist der Bürgerverein genau so weit wie bisher. Warten wir also weiter ab, denn für eine Eilentscheidung des Bürgermeisters á la Dr.-Brucklacher-Straße reicht der jahrzehntelange, ehrenamtliche Einsatz für Schwarzenbek natürlich nicht. Aber vielleicht könnte man sich ja inhaltlich einmal damit befassen, ob man grundsätzlich bereit ist, eine Straße nach Manfred Schulz zu benennen. Und wenn das geklärt ist, sollte es einfach sein, eine Straße zu finden. Es muss ja nicht gleich eine zentrale Hauptstraße sein, die zudem noch so einen wunderschönen, traditionellen Namen trägt wie „Zubringer Nord“. Jedenfalls sollte man verbindlich werden, so oder so.

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