Obacht, er kommt!

Papst Benedikt (Foto: eürodäna)

Von Rupert Talia

Der Papst besucht Berlin. Und darf im Bundestag eine Rede schwingen, oder gar predigen? Worüber denn? Über Nächstenliebe? Immerhin, manche glauben, er wird zumindest die unmenschlich entfesselte Finanzwirtschaft geißeln.

„Angemessene Löhne, Würde am Arbeitsplatz, kein Profit ohne Moral – wenn es um die Reform der instabilen Marktwirtschaft geht, ist die katholische Kirche führend, wo New Labour Angst hat, sich zu bewegen. (…) Es gibt eine Milliarde Katholiken weltweit; keine belanglose Kraft für Veränderungen, wenn sie mobilisiert werden können. Wir Interessenvertreter, Gläubige in die soziale Gerechtigkeit und gute Arbeit, machen gemeinsame Sache mit allen. die wir finden können. Und ich freue mich, dass der Papst einer von denen ist.“ (Will Hutton, The Observer: Wie ich dem Papst sagte, wie der Kapitalismus in Form zu bringen ist, 01.06.2008)

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