Schröder schäumt und schlägt um sich

LOZNur „an sich“ hält sie es für eine gute Idee, dass Politiker unabhängig sein sollen, kommentiert die Lauenburger Online Zeitung – ansonsten eher spezialisiert auf das ebenso blitzschnelle wie unkritische Veröffentlichen von Pressemitteilungen – das „Überlaufen“ des Heinz-Werner Rose von den Freien (sic!) Wählern Schwarzenbek zu den Sozialdemokraten. Allzu frei soll ein Abgeordneter über sein Mandat aber nicht verfügen sollen, meint Wolfgang Reichenbächer und spricht dem imperativen Mandat das Wort. Gar „das ganze Gefüge innerhalb einer Stadtvertretung“ sieht er potentiell gefährdet, wenn eine ganze Fraktion die Partei wechselte, „womöglich in ein radikales Lager“. Geradezu unverschämt findet der Kopf hinter der LOZ, wenn diese Politiker dann immer noch behaupten wollten, von den Bürgern gewählt worden zu sein.

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Kein Fußbreit den Faschisten!

Büchen ruft auf!

Wenn man der Lauenburger Online Zeitung glauben darf – und ich habe keinen Grund, das nicht zu tun – dann ruft der Bürgermeister von Büchen und mit ihm seine Gemeinde dazu auf, am morgigen Sonnabend um 11:30 Uhr zum Büchener Marktplatz zu kommen, um „Präsenz gegen demokratiefeindliche Bündnisse und Aktionen“ zu zeigen. Die Gemeinde hat offenbar Kenntnis erhalten, dass eine „rechtsextremistische Gruppierung beabsichtigt, am kommenden Sonnabend, den 18. Juni, ab 11.30 Uhr eine Kundgebung auf dem Bürgerplatz vor dem Bürgerhaus in Büchen zu veranstalten“. Nun ist also Einsatz gefragt, selbst wenn sich das Ganze hinterher als Luftblase erweisen sollte. Denn natürlich hat es das in der Vergangenheit schon öfter gegeben, dass sich Hunderte von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aufmachten und am Ende waren gar keine oder nur ein paar versprengte Nazis da.

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