Plem-Plem

Schön gestellt

Zur Freude unserer positiv denkenden Mitbürger dürfen wir heute erneut einen schön bunten Artikel von Frau Geercken in den Lübecker Nachrichten lesen, in dem der neue Saubermann Lauenburgs dargestellt wird, wie man ihn sich frischer und energetischer kaum denken mag.  Zwar stört auf der Titelseite des Lokalteils der Bericht über die Querelen in der Stiftung Herzogtum Lauenburg ganz erheblich das Ch’i, aber zwei Seiten weiter packt der Müllmann kräftig an. Ganz in der bisherigen Tradition bleibt es zwar bei Ankündigungen, aber sind diese offenbar schon einen halbseitigen Personality-Report wert. Wie schon im Artikel zum 1. Mai berichtet, hat der neue Chef schon jede Menge Investoren in seiner Wundertüte, aber noch immer solle man sich überraschen lassen. Sind wir beim Kindergeburtstag?

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Spricht für sich selbst

Zum heutigen Artikel der Bergedorfer Zeitung

Ich habe keine Ahnung, ob Elke Richel sich ebenfalls über die Wahlwerbung ihres eigenen Blattes in Sachen Andreas Thiede geärgert hat, oder ob sie aus eigenem Antrieb nun ihrerseits für Friederike Betge trommeln wollte. Jedenfalls haut sie in ihrem heutigen Artikel in der Bergedorfer Zeitung ganz ordentlich auf die Pauke. Zwischen den Zeilen spürt man förmlich den Ärger über die Koalition zwischen den alteingesessenen Parteien und dem politischen Nobody Thiede. Sind die Elogen auf den Wirtschaftsförderer aus Schwarzenbek nun kritischer zu sehen, als das unverblümte Empfehlungsschreiben für Frau Betge?

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Muss noch gewählt werden?

Zwei Meter fallen aus dem Rahmen

Nein, wenn es nach den beiden ehemaligen Volksparteien CDU und SPD und der Bergedorfer Zeitung geht, dann führt an dem „Hoffnungsträger Andreas Thiede“ als neuem Bürgermeister Lauenburgs kein Weg vorbei. Spätestens wenn jetzt auch noch die FDP die Verständigung auf diesen Kandidaten mit ihrer Vorstellung „vom gemeinsamen Handeln in der Lauenburger Kommunalpolitik“ als erfüllt sieht, scheint der Drops so gut wie gelutscht. Nun will ich Herrn Thiede nicht zu nahe treten, aber was macht ihn eigentlich zum Hoffnungsträger? Vor seinem wesentlichen Beitrag „zum Erfolg der Verhandlungen mit den chinesischen Investoren“ war er keineswegs der Superstar der Wirtschaftsförderung. Und wenn wir ehrlich sind, wurde auch dieser vermeintliche Coup eher von der Firma Fette, der chinesischen Unternehmerin Pupin Wang und dem in dieser Frage seit Jahrzehnten rührigem Dr. Tjan eingefädelt, als von dem „Zwei-Meter-Mann“ Thiede.

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