Viel Lärm um nichts?

Nicht jedermanns Sache

„Musik wird störend oft empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden“, wusste schon Wilhelm Busch zu dichten und beschrieb damit auch die Subjektivität des Lärmempfindens. Von solcher können auch die Macher des ARAL-Open Air ein Liedchen singen. Bekanntlich werden auch diese in und um Schwarzenbek so beliebten Rockkonzerte für jung und alt von dem einen oder anderen als Krach empfunden und müssen daher selbst in den lauschigsten und launigsten Sommernächten bereits um 22:30 Uhr enden. Es kann der Frommste nicht in Frieden lärmen, wenn’s dem sensiblen Nachbar nicht gefällt. Um solche Misstöne ging es allerdings nicht, als am 5. Mai die zweite Informationsveranstaltung zum Lärmaktionsplan im Rathaus angeboten wurde. Schade nur, dass annähernd gleichzeitig der Finanzausschuss den ersten Nachtragshaushalt beriet. Auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt es sich bekanntlich schwer. Der blackbekblog hat es trotzdem versucht.

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