Die Totsparer

Die CDU will die Grundschulen in Schwarzenbek noch immer zusammenlegen

So sehr die CDU es auch versuchte, wollte es ihr doch nicht gelingen, gegen den erklärten Willen der Betroffenen bis hin zur Schulrätin eine Zusammenlegung der Grundschulen Nordost und Compe zu erreichen. Nach erbärmlichen Auftritten in den jeweiligen Einwohnerfragestunden, zog man in der Stadtverordnetenversammlung vom 10.02.2012 das Schwänzchen wieder ein, da angeblich Unterlagen eingegangen wären, die es noch auszuwerten gelte (der blackbekblog berichtete). In der Sitzung vom 16.03.2012 wollte man den unveränderten Antrag nun im Rahmen der Haushaltskonsolidierung „in den zuständigen Ausschüssen“ beraten lassen und blamierte sich in der Einwohnerfragestunde erneut (der blackbekblog berichtete). War der Antrag der CDU endlich selbst unangenehm geworden? Fast konnte man den Eindruck haben, denn im Sozial- und Kulturausschuss wurde die Beratung- und Beschlussfassung mangels Eilbedürftigkeit zurückgestellt.

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Die FDP will Denkstrukturen aufbrechen

„Machen Sie gerne so viele Arbeitsgruppen wie Sie wollen“, hatte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende noch in der Stadtverordnetenversammlung gehöhnt und das war nicht das erste Mal, dass sich über die FDP lustig gemacht wurde. Hartmut Hintze gibt sich da keinen Illusionen hin: „Aller Anfang ist schwer“, sagte er im Bürgerforum der FDP vom vergangenen Sonntag und weiß natürlich, dass er belächelt wird. Aber immerhin war ein Teil der Presse vor Ort und trotz des fantastischen Frühlingswetters fanden sich neben den Mitgliedern ihrer Fraktion auch zwei, drei Bürger ein, um gemeinsam mit der FDP die Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Energie“ ins Laufen zu bringen. Bekanntlich hatte Hintze mit seinem Strategiepapier erreicht, dass zumindest einige Kommunalpolitiker sich vor kurzem ohne Sitzungsgeld versammelten, um das von Hans-Joachim Delfs bislang immer nur verbalisierte Brainstorming auch zu leisten. Solches geschah zwar noch nicht-öffentlich, die Ergebnisse liegen jetzt jedoch vor und können nun in öffentlichen Arbeitsgruppen revidiert und ergänzt werden. Die FDP möchte das ohne Scheuklappen und parteiübergreifend leisten.

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Versetzung erscheint gefährdet

„Was in der Presse stand, sollte da noch nicht stehen“, leitete Josefin Francke, die heimliche Fraktionschefin der Sozialdemokraten, die an einen Zirkus erinnernde Einwohnerfragestunde vor der Stadtverordnetenversammlung am gestrigen Freitag ein. Selbstverständlich freue man sich über das rege Interesse der besuchenden Eltern, aber die Gespräche im Schulverband wären doch erst einmal ein Gedankenaustausch darüber gewesen, ob die Kinder des Grundschulteils der Gemeinschaftsschule einen „Besitzerwechsel“ verkrafteten. „Ja“, meinte Frau Francke, denn „die kriegen das ja gar nicht mit“. Das Schulgebäude bleibe in der Breslauer Straße und die Gleichwertigkeit der Verbandsschule mit der Gemeinschaftsschule sei gegeben. Außerdem möge man doch bitte bedenken, dass die Gemeinde Grove mit dem Austritt aus dem Schulverband gedroht habe und wenn das einträte, „dann gehen die anderen auch“. Das würde dann teuer für Schwarzenbek werden, denn wer geht, muss ausgezahlt werden. Mehr von diesem Beitrag lesen