Engelchens Höllenfahrt

Eine Polemik von Rupert Talia

Wenn Sie keine Polemiken mögen, schon gar keine märchenhaft-alptraumartigen, dann sollten Sie jetzt vielleicht nicht weiterlesen. Aus meiner Sicht aber hat die derzeitige deutsche Regierung – mitsamt ihrer nur noch so genannten „Opposition“ – jeden Bogen über das Zerreißen hinaus überspannt. Die Ohnmacht, das nur mit ansehen zu können beziehungsweise sogar zu müssen, verschärft die eigene Sprache. Das ist sicher hilflose, dennoch aber durchaus notwendige Hygiene, da man am fortwährenden Hinunterschlucken des Zorns sonst schlicht zu ersticken droht. Also dann – auf zur Höllenfahrt:

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Wie man Risiken verschwinden lässt, Nobelpreise gewinnt und trotzdem beides behalten darf

oder: Audiatur et altera pars

Von Rupert Talia

Der Untertitel kommt vielleicht etwas hochtrabend daher, aber er benennt etwas, dass heute galoppierend abhanden zu kommen scheint. Er bezeichnet schlicht den alten und äußerst sinnvollen Rechtsgrundsatz „Man höre auch die andere Seite“. „Hören“ allerdings zugleich im Sinne von Beachten, darin steckt auch „Achten“. Denn die beste Reaktion sollte nicht „Übertönen“, sondern „Weiterentwickeln“ oder „Überzeugen“ sein. Nun denn, die folgende Skizze soll versuchen, das  Gemeinte beispielhaft an einem schwierigen Gegenstand zu beleuchten.

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