„Mr. Scott, Energie!“

„Wer koordiniert denn die Ansiedelung von Windkraftanlagen?“, fragte Hartmut Hintze von der FDP, als er zusammen mit den anderen Mitgliedern des Finanzausschusses erfahren musste, dass auch nicht eingespeiste Kilowattstunden vergütet würden. Das sei doch unternehmerisches Risiko wandte er ein, doch wo man ihm grundsätzlich Recht geben möchte, steht die auf 20 Jahre garantierte Förderung dagegen. „Das muss man der Bevölkerung mal erklären, dass sie auch dafür bezahlt, wenn der Strom gar nicht erzeugt wird“, wird in passender Weise heute der Geschäftsführer der Deutsche(n) Energie-Agentur in den Lübecker Nachrichten zitiert: „Derzeit müssen etwa 130 Gigawattstunden Windstrom pro Jahr abgeregelt und trotzdem vergütet werden.“ Gerundet und vereinfacht gesprochen: 20 Mio. Steuergelder für nichts!

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