Wie stumm kann man sein?

Nicht alle folgen blind dem Hirten!

Wie kommt es bloß, dass die einen Schwarzenbeker Politiker ohne vorliegende Jahresabschlüsse, Vorberichte, Finanzplanungen etc. Haushalte beschließen können, während andere das bemängeln und deswegen ihre Stimme für das doch eigentlich Unvermeidliche verweigern? Sind nicht die einen ebensolche Amateure, wie die anderen? Und sind nicht auch die Redakteure von den Lübecker Nachrichten recht eigentlich Laien, zumindest was haushaltsrechtliche Fragen angeht? Oder glauben Sie, dass Herr Marohn in den letzten Wochen ein Crash-Fernstudium in Verwaltungsrecht durchgezogen hat, um einen Artikel schreiben zu können, wie er am Samstag in seiner Zeitung erschien?

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Nächste Abfuhr: morgen früh

Ich lese gerade in den Lübecker Nachrichten eine Eilmeldung, die es in sich haben könnte, wenn sich denn herausstellte, dass der berühmt-berüchtigte Herr Haack von der Kommunalaufsicht das Problem genau so beurteilt, wie der Kreissprecher:

„Der Beschluss zum Schwarzenbeker Haushalt muss möglicherweise wiederholt werden. Grund ist, dass der Vorbericht zur Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Freitag nicht fertig war. Und ohne diesen ist das Zahlenwerk nicht komplett.“

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Rien ne va plus

Schaut nur, sogar meine Ohren habe ich verkauft!

3. Teil des Berichtes zur Stadtverordnetenversammlung

TOP 17: Haushalt 2011
Wir kommen nun zum eigentlichen Sinn und Zweck der Veranstaltung, nämlich der Verabschiedung des Haushalts 2011. Das ist etwas, worauf man sich immer wieder freuen kann, denn es gilbt wohl keinen selbstgefälligeren, bräsigeren Stadtverordneten als den Vorsitzenden des Finanzausschusses und dass nicht nur ich den gefressen habe, werden Sie gleich merken. Aber zunächst war die Bühne der „Mighty Mouse“ Moldenhauer überlassen. Und der schwadronierte dann in gewohnt jovialem Ton los und erneut vergaß er nicht, mich auf der Zuschauertribüne anzusprechen. Da stehe ich immer besonders drauf: Während der Einwohnerfragestunde redet keiner dieser Feiglinge mit mir, aber auf der Kanzel werden sie mutig. Mehr von diesem Beitrag lesen

Die willige Handpuppe

Noch 'ne Mio???

Hosianna! Das Wort „angeblich“ hat Einzug in den Sprachschatz der regionalen Redakteure gefunden! Jedenfalls benutzt es Holger Marohn heute in den Lübecker Nachrichten, wenn er die Reaktion des Schwarzenbeker Bürgermeisters auf die jüngste Gewerbesteuerrückzahlung beschreibt: „Angeblich völlig überraschend“ sei diese über ihn gekommen. Da man nicht mehr als Rupperts Angabe hat und in dessen Kopf nun einmal nicht schauen kann, ist das die einzig mögliche, weil einzig zutreffende Formulierung: „Angeblich“.

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Vom Silberstreif zur Sternschnuppe?

Es ist ja nicht so, dass Kassandra unbedingt Recht behalten wollte!

Bei allem Spaß, den wir hier ja gemeinsam haben (also ich habe ihn trotz alledem), wollen wir nicht vergessen, dass es aber doch um ernste Sachverhalte geht. Wenn ich also gestern spitzzüngig andeutete, dass der Artikel der Bergedorfer Zeitung über die Gründung der Stadtmarketing GmbH wie vom Geschäftsführer persönlich abgeschrieben wirkte, dann dürfte bei aller Ironie wohl klar sein, dass ich inständig hoffte, es möge wirklich nur so scheinen! Was aber soll ich davon halten, wenn heute in den Lübecker Nachrichten ein deutlich kritischerer Artikel des Holger Marohn erscheint, der nicht nur meine Sorge teilt, dass hier potentiell Provisionen gezahlt werden, sondern noch dazu die Frage aufwirft, ob Andreas Thiede u.a. etwa auch noch Gehälter und/oder sonstige Leistungen für Arbeiten erhalten, die ohnehin zu ihren Aufgaben zählen?

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Parallelgesellschaft

Wenn die Lübecker Nachrichten heute im redaktionellen Teil davon schreibt, dass der Bau des Handelszentrums aus Fernost in Schwarzenbek „durchweg“ begrüßt werde, dann frage ich mich ernsthaft, wie und wo die recherchieren und für wie repräsentativ die das dann halten. Der Artikel steht dann auch noch unter der Überschrift „Schwarzenbek bejubelt China-Millionen“. Da hilft es auch nicht mehr viel, dass der Verfasser des Artikels in der Meinungsrubrik den aktuellen Schuldenstand anmahnt.

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