Schwarzenberg Baker, oder wie der Chinese sagt 施瓦岑贝克

Die einzige Städtepartnerschaft in ganz Deutschland ohne entsprechenden politischen Beschluss?

„Nicht kaputt reden lassen“ möchte sich der Bürgermeister, laut dem Artikel in den Lübecker Nachrichten über den kuriosen SPD-Stammtisch, unter anderem die vermeintliche Tatsache, dass Schwarzenbek die erste Stadt in Deutschland mit einer chinesischen Städtepartnerschaft sei. Na ja, den Artikel hat Silke Geercken geschrieben und insofern muss man sich nicht wundern, dass das unkommentiert wiedergegeben wird. Wobei ich den Bürgermeister in Schutz nehmen will: Die erste Stadt in Deutschland hat er sicher nicht gemeint, sondern sich sehr wahrscheinlich mit Schleswig-Holstein zufriedengegeben. Aber richtiger wird es dadurch natürlich nicht, denn tatsächlich hat Schwarzenbek keine Städtepartnerschaft mit Haimen und es wird nun Zeit, das endlich auch offiziell anzuerkennen und dem dummen Spuk ein Ende zu bereiten.

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Weiterhin keine Kaufverhandlungen, aber die Sache „findet statt“

Die Presse soll Sie, verehrte Leserinnen und Leser heute Folgendes wissen lassen: Die Errichtung des 50-Millionen-Objektes European Textile Center „findet statt“. Auf die einzig wesentliche Nachfrage der versammelten Pressevertreter bei der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag im Rathaus zu Schwarzenbek, nämlich was denn nun Herr Zhu zum Schicksal des Heimtextilcenters sage, antwortete Herr Ruppert kurz, knapp und deutlich: „Findet statt!“

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Als wäre man dabei gewesen

„Die Firmen sind beauftragt, zum Jahresende soll alles fertig sein.

In der Bergedorfer Zeitung findet sich heute ein Artikel von Stefan Huhndorf, in dem diese „Verkündung“ des Vorsitzenden des Haupt- und Planungsausschusses Hans-Joachim Delfs in einer Weise zitiert wird, als wäre der berichtende Stefan Huhndorf bei der Sitzung anwesend gewesen. Das war er nicht. Vermutlich hat Huhndorf also vor- oder hinterher mit Delfs gesprochen. Im Ausschuss klang Herr Delfs nämlich anders (nachdem er zunächst vergeblich Herrn Hinzmann animieren wollte, diese Mitteilung zu verkünden):

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„Ich fühle mich nicht richtig informiert“

Die gestrige Sitzung des Haupt- und Planungsausschusses wurde pünktlich um 18 Uhr eröffnet und war mit 6 Mitgliedern auch beschlussfähig. Später kam mit Helge Harms auch noch ein siebtes Mitglied hinzu und das war auch gut so, denn er sollte kurz darauf im Mittelpunkt einer Anfrage von Helmut Stolze (FDP) stehen. Auch wenn Herr Heitmann von der FWS zunächst witzelte, ob es sich überhaupt lohne, Platz zu nehmen, wurde nämlich doch eine anderthalbstündige Sitzung daraus. Leider fand der mit Abstand längere Abschnitt (gut 75 Minuten) nicht-öffentlich statt, aber mit der Anfrage des Herrn Stolze bekam auch die Öffentlichkeit (welche ausschließlich aus mir bestand) etwas zu hören.

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Chinesisches Demokratieverständnis?

 

Auszug aus dem Gelben Blatt

Manchmal sind Randnotizen interessanter, als die Schlagzeilen. So lese ich zum Beispiel in des Bürgermeisters Verlautbarungen im aktuellen Gelben Blatt, dass Schwarzenbek, die „einzige Stadt in Schleswig-Holstein ist, die eine chinesische Partnerstadt“ hat. Hoppla, denke ich, wann ist das denn geschehen? Ich erinnere zwar dunkel (weil ungern), wie wir im vergangenen Jahr die chinesischen Schranzen in teuren Hotels außerhalb der Stadt unterbrachten und im Amtsrichterhaus unsere Unterwürfigkeit demonstrierten, aber mehr als eine Absichtserklärung war das nicht. In der Bergedorfer Zeitung vom 26.08.2010 fand ich allerdings eine Nachricht, wonach „während der Schleswig-Holstein-Woche im deutschen Expo-Pavillon nicht nur die Städtepartnerschaft mit Haimen offiziell besiegelt werden soll“.

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