Randnotizen

Immer den Brotkrumen folgen!

Nachdem die für den heutigen Montag geplante Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses abgesagt wurde, bliebe nur noch der 12. März, um über den Antrag der Senioren zu debattieren, aus ihrem Beirat mehr als eine Lachnummer zu machen. Allerdings stehen an diesem 12. März auch die vorbereitenden Fraktionssitzungen für die Stadtverordnetenversammlung im Kalender und man kann sich nur schwer vorstellen, dass 9 Stadtverordnete auf diese Fraktionssitzung verzichten werden. Also passen Sie gut auf, Herr Zymny, ob Sie nicht am 19. März erneut nur eine Randnotiz bleiben. Aber manchmal sind auch die nicht unspannend, geben nur keinen ganzen Artikel her, weil sie, wie so vieles in Schwarzenbek, nicht aufgenommen und verarbeitet werden. Der blackbekblog finanziert sich lediglich aus staatsbürgerlichem Interesse, kann also meist nur die Brosamen fallen lassen. Die Schwarzenbeker Hänsel und Gretel müssen den Weg aus dem Dickicht selbst finden.

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Teilweise erkennbar

Wo der Auftritt des Dipl-Ing. Andreas Breitling am 6. Mai 2010 schon nicht für Klarheit sorgte, setzte die unabhängige Sachverständige Dr. Regine Reimann-Önel noch einen oben drauf. Auch bei ihr war die Ausdrucksweise so wolkig wie verräterisch. Auch wenn das jetzt als „riesengroßer Befall“ dargestellt würde, wäre der „teilweise“ nur erkennbar, wenn man die Fußleisten abschraube. Das sei zwar in mehreren Räumen der Fall, aber auch da sähe das nur das „Fachauge“. Wie blind kann dieses sein, wenn es den Fachmund dann zu solchen Aussagen bringt: „In erster Line kann man jetzt nicht sagen, die Wände sind alle schwarz“. Schreibt sie solche Sätze auch in ihr Gutachten und wenn ja, was bezahlt man dafür? Jedenfalls wurden dann „in Abstimmung mit Breitling und Seliger diverse Räume gesperrt“. Und selbstverständlich habe keine Gefährdung und zu keiner Zeit“ bestanden, da der Pilz „im Wesentlichen … kaum bis gar keine Sporen in die Luft absondert“. Was heißt das alles? Ich lese daraus: Der Befall ist groß. Selbst bei Wänden, die nicht schwarz vor Schimmel sind, kann das Fachauge dennoch Schimmel erkennen. Die Sache ist gefährlich genug, um die Räume sofort zu sperren, da der Pilz zumindest teilweise Sporen in die Luft absondert. „Ich will das hier nicht verharmlosen“, sprach sie, aber urteilen Sie selbst, ob sie es nicht doch versuchte. Die Maßnahmen, die sie einleitete, las sie dann auch getreulich von den einschlägigen und gängigen Merkblättern u.a. des Umweltbundeamtes ab. Beruhigend, nicht wahr?

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Abi-Ferien

Man schließt eine ganze Schule, um in zwei oder drei Räumen zu prüfen!?

Die Lübecker Nachrichten machen heute mit einem Streit um Extra-Ferien für die Gymnasiasten auf, wobei sie sich auf die schulfreien Tage für die anderen Schülerinnen und Schüler bezieht, die nicht geprüft werden. Tatsächlich ist es mehr als fragwürdig und nicht einzusehen, dass rund 90 % der Schüler schulfrei haben, wenn 10 % geprüft werden. Selbstverständlich ist man an einem ruhigen Ablauf interessiert, aber der ließe sich auch anders organisieren. Kritik kam in diesem Jahr nun verstärkt auf, weil man überwiegend offenbar gleich 3 Tage freigab, um dank Himmelfahrt und einem beweglichen Ferientag am Freitag eine ganze Woche frei zu haben. „Ungewohnt großzügig“ nennt die Vorsitzende des Landeselternbeirates das und bleibt damit wie gewohnt in der Rolle der zahnlosen Tigerin. Denn natürlich ist das ein Unding und entbehrt jeglicher Grundlage. Wer hätte je gehört, dass Universitäten geräumt würden, wenn ein paar Prozent der Kommilitonen in Staatsexamen schwitzen? Und gerade wenn man sich eine Schule wie das Gymnasium in Schwarzenbek ansieht, böte das ohne Probleme die räumlichen und baulichen Voraussetzungen für einen ungestörten Prüfungsverlauf. Das würde aber bedeuten, man wäre vorrangig daran interessiert.

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Die Grenzen der Physik

Wer gab den Dackeln dieses Zeichen?

Nun habe ich mich hier so oft gemopst, dass die Dackel nur wackeln können und nun haben die trotz Aufforderung ihres Alphatieres mit dem Kopf geschüttelt, und nicht etwa genickt. Wenn ich der Bergedorfer Zeitung glauben darf, hängt das auch nicht mit ersten Anzeichen einer Schüttellähmung zusammen, sondern geschah mutwillig! Das Konzept der Stadtverwaltung für den geordneten Rückzug diverser Einrichtungen in die Stellung Compeschule an der Breslauer Straße ist „durchgefallen“, so jedenfalls der Subtitel der BZ.

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Das neue Schuljahr hat begonnen…

…und ist schon ein paar Tage alt. Da wäre es doch Zeit, nun den zweiten ungerechtfertigten Vorwurf des Kulturausschusses zu überprüfen. Sie erinnern sich? Mehr von diesem Beitrag lesen