Denn sie wissen nicht, was sie tun

J.Francke: Überzeugung oder Kalkül?

Entgegen anders lautenden Meldungen, so schreibt die Bergedorfer Zeitung heute, haben die Stadtverordneten nun doch nicht etwa für G8 am Schwarzenbeker Gymnasium votiert, sondern das Thema zurückgestellt. Das beruhigt mich, denn so hatte ich es ja bereits am Wochenende als erster berichtet. Wie ich ebenfalls hier beschrieb, war ich durch die Falschmeldung der BZ jedoch verunsichert worden. Und daher sage ich das auch ganz ohne Häme gegenüber den Profis: Da kann man schon mal durcheinanderkommen. Vor allem weil der Bürgervorsteher die Dinge so gar nicht im Griff hat. Für die Journalisten kommt häufig genug das Problem hinzu, gleichzeitig mitschreiben und fotografieren zu müssen. Deshalb wäre es besonders wichtig, gerade bei Abstimmungen eine unmissverständliche Sitzungsleitung zu haben.

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Verwirrend

In diesem Artikel berichtete ich von der letzten Stadtverordnetenversammlung und davon, wie das Gremium sich für die Zurückstellung des Tagesordnungspunktes zur Frage des achtjährigen Gymnasialbesuchs aussprach. Ich will jetzt meine inhaltliche Kritik nicht wiederholen, denn heute geht es darum, ob überhaupt so abgestimmt wurde, wie ich das hier kolportierte. Denn die Bergedorfer Zeitung hat das anders erlebt. In deren heutiger Ausgabe kommen die für mich überraschend auf die Veranstaltung vom Freitag zurück und schreiben: „Mehrheit spricht sich für G8 aus“. Und dann steht dort das auch von mir notierte Abstimmungsergebnis von 12 zu 7 bei einer Enthaltung. Und insofern muss ich wohl davon ausgehen, dass ich mich täuschte. Wie konnte das geschehen? Bin ich selbst die Schlafmütze, als die ich andere hier schon titulierte?

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