Die Männer und Frauen, die man ruft…

Ich erlebte in der Nacht vom 8. auf den 9. März in Schwarzenbek das Folgende:

 

Ich kam gegen 23 Uhr mit dem Zug am Bahnhof an und fand in Bahnhofsnähe Kerntangente/Buschkoppel einen hilflosen Mann im Rollstuhl vor, welcher, zudem stark alkoholisiert, keine Anstalten machte, sich von der Stelle zu bewegen. Auf Ansprache reagierte er kaum und da es einigermaßen kalt war, beschlossen ein anderer Reisender, der ebenfalls in Sorge war, und ich, die Polizei anzurufen. Um 23:22 Uhr beantwortete eine Frau den Notruf und meinte, eine Streife hätte kurz zuvor den Mann überprüft. Das mag wohl sein, wendete ich ein, aber er sei ja nun noch immer hier und bewege sich nicht vor und nicht zurück. Schließlich versprach sie, die Kollegen noch einmal zu schicken.

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Jetzt brennt der Baum

Jetzt sollten dringend die Umstände objektiviert werden: Welche Wahrheit stimmt denn nun?

Bevor in Schwarzenbek die Legendenbildung und etwa eine Lagerbildung einsetzt, die auch vor gegenseitigen Verunglimpfungen nicht Halt macht, sollte man allen Beteiligten Mäßigung empfehlen. Insbesondere die Lauenburgische Landeszeitung ist aus meiner Sicht aufzufordern, nicht etwa unkritisch und einseitig die Position der Feuerwehr zu forcieren und so zu tun, als ob die handelnden Politikerinnen sich nun etwa unverantwortlich verhalten hätten („Sicherheit für Geld geopfert“). Das Gegenteil ist der Fall. Torsten Bettin mag man seinen erbosten Kommentar in der Online-Ausgabe der LL nachsehen, aber auch er sollte bei den Tatsachen bleiben und auch er war entweder nicht in der nicht-öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses anwesend oder sollte tunlichst darüber schweigen. Ich halte es für unerträglich, wenn jetzt erneut mit der Schwarzenbeker Semi-Öffentlichkeit gearbeitet wird. Also wird jetzt entweder das Protokoll der nicht-öffentlichen Sitzung vom 19. Juni veröffentlicht oder wir halten uns alle nur an die bekannten Fakten. Wir wissen nicht, was im Hauptausschuss vorgetragen wurde. Aber im Bau- und Finanzausschuss war die Öffentlichkeit dabei.

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Freund und Helfer

Hier findet sich der Bericht

In diesem Artikel berichten die Lübecker Nachrichten von dem gestrigen schweren Verkehrsunfall auf der B 207 bei Dassendorf. Gegen 7:30 Uhr kam es offenbar im Zusammenhang mit einem missglückten  Überholmanöver zu einer Kollision von drei Fahrzeugen. Die vermutliche Unfallverursacherin wurde dabei schwer verletzt und konnte nur mithilfe der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Obgleich ich unmittelbar dahinter als zweiter oder dritter an der Unfallstelle war, habe ich selbst den Hergang nicht gesehen, was mich zunächst einmal erschreckt, wie unaufmerksam ich wohl fahren muss. Wie dem auch sei, mein Sohn sah den beteiligten Fiat Doblo noch auf den Fahrradweg kippen. Den Crash selbst hat auch er nicht gesehen. Erst als ich anhalten musste und der Vorausfahrende aus seinem Fahrzeug sprang, um zu helfen, realisierte ich, dass der Unfall gerade erst geschehen sein musste.

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