Die EZB? Nein!!! Wie bitte? Nein! Nein! NEIN!

Von Rupert Talia

[Vom 26.10.2011] Martin Wolf sagt es. Paul Krugman sagt es. Paul De Grauwe sagt es. George Soros sagt es. William Black sagt es. Wolfgang Münchau sagt es. Barry Eichengreen sagt es. Und viele andere sagen es ebenfalls – unabhängig voneinander und aus ganz unterschiedlichen Standpunkten und Perspektiven: Die Eurozone braucht zum unmittelbaren Überleben die EZB als „Lender of Last Resort“, als letzten Kreditgeber in Zeiten der Not. Punkt. Und sie alle sowie die zahlreichen anderen haben das mehrfach wiederholt und untermauert.

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Anosognosie

Sicher ist der Titel für die allermeisten ein Zungenbrecher: A-noso-gnosie. Dabei steht er nur für „fehlende Krankheitseinsicht“. Der medizinische Begriff stammt aus dem Griechischen: A – nicht; nosos – Krankheit; gnosis – Erkennen. Das Nichterkennen-Können der eigenen Krankheit. Ein berühmter Patient war angeblich (laut F.A.Z.) Jacques Chirac. Aber vielleicht hat sich der Gerichtsgutachter auch geirrt, das soll gerade in solchen Fällen (Vorwurf des Nepotismus) immer mal wieder vorkommen. Und dass die Anosognosie inzwischen gar ein „medizinischer Modebegriff“ sei, dürfte wohl ausschließlich der blühenden Phantasie des FAZ-Feuilletonisten geschuldet sein, zumal dieser gleich ganz Frankreich unter den Verdacht der Erkrankung stellt.

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Schweine schlachten: Burn, Euro, burn!

Von Rupert Talia

Viele Möglichkeiten gibt es zur Rettung des Euro derzeit nicht, denn vor allem deutsche Politiker, insbesondere der CSU-Waigel, aber ebenso Kohl und dann Schröder/Fischer haben

  • (a) den Euro konstitutionell halbfertig und institutionell unvollständig aus der Taufe gestemmt und dann anschließend
  • (b) die Finanzmärkte ordentlich dereguliert und ihnen so das Feld überlassen (daran beteiligt war allen voran der komplett unkomische Fips Asmussen der deutschen Finanzpolitik).

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