Keine Ahnung oder keine Lust? Oder beides?

Verwaltung blamiert sich auf der Einwohnerversammlung

Angesichts des erbarmungswürdigen Auftritts der Verwaltung in der vorgestrigen Einwohnerversammlung muss man sich nicht mehr wundern, warum diese Veranstaltung nicht beworben wird. Mit zwei ebenso putzigen wie nichtssagenden Powerpoint-Präsentationen stellten Bürgermeister Ruppert und sein Adlatus Warmer die beiden selbst gewählten Themen Haushaltskonsolidierung und KiTa-Versorgung in aller Kürze dar und zeigten sich ansonsten schlecht vorbereitet.

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Die Könige und der Prinz

Ständiger, aber nicht gern gesehener Gast in der Einwohnerfragestunde: Eugen Prinz

Eugen Prinz (73) ist ein regelmäßiger Gast der Stadtverordnetenversammlung und es vergeht so gut wie keine Einwohnerfragestunde, ohne dass der pensionierte Gymnasiallehrer nicht zum Mikrofon gegangen wäre, um seine „bohrenden Fragen“ (Zitat: Lauenburgische Landeszeitung) zu stellen. Auch der blackbekblog hat sich bereits mehrfach mit Prinz beschäftigt und ein ums andere Mal beklagt, wie man in dieser Stadt mit unbequemen Bürgern umspringt. Auch während der letzten Sitzung musste man dem nolens-volens zusehen und zuhören und auch wenn Martin Stein in den Lübecker Nachrichten zurecht anmerkt, dass Einwohner keine Fragen stellen sollten, deren Antworten sie bereits kennen – hierbei machte Prinz tatsächlich keine gute Figur – sollten auch und gerade Pressevertreter nicht hörbar seufzend murren und die Arbeit einstellen, nur weil erneut Herr Prinz einen Gutteil der Fragestunde bestreitet. Hiermit meine ich ausdrücklich nicht  Martin Stein, denn der ließ sich gar nichts anmerken und schrieb Fragen und Antworten mit.

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Viel Gegackere, wenig Eier

Im Gelben Blatt vom gestrigen Dienstag ist endlich auch einmal in der Presse vom „unwilligen Umgang mit Fragestellern“ zu lesen. Überhaupt ist diese Ausgabe sehr zu empfehlen und Susanne Nowacki profiliert sich einmal mehr als kritische Stimme und das – nota bene! – in einem Anzeigenblatt. Á la bonne heure! Diese Unwilligkeit bekamen neben den Elternvertreterinnen auch zwei erprobte Verwaltungskritiker zu spüren, die allerdings bereits ein zu dickes Fell besitzen dürften, als dass sie das noch sonderlich kratzte. Besser wird es dadurch natürlich nicht.

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Randnotizen

Immer den Brotkrumen folgen!

Nachdem die für den heutigen Montag geplante Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses abgesagt wurde, bliebe nur noch der 12. März, um über den Antrag der Senioren zu debattieren, aus ihrem Beirat mehr als eine Lachnummer zu machen. Allerdings stehen an diesem 12. März auch die vorbereitenden Fraktionssitzungen für die Stadtverordnetenversammlung im Kalender und man kann sich nur schwer vorstellen, dass 9 Stadtverordnete auf diese Fraktionssitzung verzichten werden. Also passen Sie gut auf, Herr Zymny, ob Sie nicht am 19. März erneut nur eine Randnotiz bleiben. Aber manchmal sind auch die nicht unspannend, geben nur keinen ganzen Artikel her, weil sie, wie so vieles in Schwarzenbek, nicht aufgenommen und verarbeitet werden. Der blackbekblog finanziert sich lediglich aus staatsbürgerlichem Interesse, kann also meist nur die Brosamen fallen lassen. Die Schwarzenbeker Hänsel und Gretel müssen den Weg aus dem Dickicht selbst finden.

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Die da oben, wir hier unten?

Der unermüdliche Eugen Prinz fordert seit vielen Einwohnerfragestunden, die Gemeinde möge doch endlich eine Einwohnerversammlung gemäß § 16 b Gemeindeordnung abhalten. Immer wieder wurde Prinz vertröstet. Sobald man genügend Themen beisammen hätte, so das ständige Mantra des Bürgervorstehers, werde man auch eine Versammlung einberufen. Ebenso regelmäßig verfiel Prinz in Schnappatmung, da er offenbar nicht fassen konnte, wie man um Themen verlegen sein könne. Er helfe gerne, betonte er immer wieder. Im Dezember 2011 verkündete der büroleitende Beamte Björn Warmer, dass die Themen nun endlich festgelegt wären, man sich aber entschlossen habe, die Versammlung in 2012 nachzuholen, „da viele der festgelegten Themen noch nicht abgeschlossen sind“. Obschon festgelegt, wurden die Themen aber nicht genannt.

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Teilweise erkennbar

Wo der Auftritt des Dipl-Ing. Andreas Breitling am 6. Mai 2010 schon nicht für Klarheit sorgte, setzte die unabhängige Sachverständige Dr. Regine Reimann-Önel noch einen oben drauf. Auch bei ihr war die Ausdrucksweise so wolkig wie verräterisch. Auch wenn das jetzt als „riesengroßer Befall“ dargestellt würde, wäre der „teilweise“ nur erkennbar, wenn man die Fußleisten abschraube. Das sei zwar in mehreren Räumen der Fall, aber auch da sähe das nur das „Fachauge“. Wie blind kann dieses sein, wenn es den Fachmund dann zu solchen Aussagen bringt: „In erster Line kann man jetzt nicht sagen, die Wände sind alle schwarz“. Schreibt sie solche Sätze auch in ihr Gutachten und wenn ja, was bezahlt man dafür? Jedenfalls wurden dann „in Abstimmung mit Breitling und Seliger diverse Räume gesperrt“. Und selbstverständlich habe keine Gefährdung und zu keiner Zeit“ bestanden, da der Pilz „im Wesentlichen … kaum bis gar keine Sporen in die Luft absondert“. Was heißt das alles? Ich lese daraus: Der Befall ist groß. Selbst bei Wänden, die nicht schwarz vor Schimmel sind, kann das Fachauge dennoch Schimmel erkennen. Die Sache ist gefährlich genug, um die Räume sofort zu sperren, da der Pilz zumindest teilweise Sporen in die Luft absondert. „Ich will das hier nicht verharmlosen“, sprach sie, aber urteilen Sie selbst, ob sie es nicht doch versuchte. Die Maßnahmen, die sie einleitete, las sie dann auch getreulich von den einschlägigen und gängigen Merkblättern u.a. des Umweltbundeamtes ab. Beruhigend, nicht wahr?

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Im Großen und Ganzen nicht ganz dicht

Unbequem: E.Prinz

Einer der Bürger, dessen Fragen immer wieder als quälend empfunden werden, ist Eugen Prinz. Nun hat der nicht nur die Neigung, bei seinen Fragen mitunter auszuholen, auch kann man ihm einen gewissen Hang ins Dramatische nicht absprechen. Besonders irritierend, zumindest für den Bürgermeister, dürfte die Prinz’sche Hartnäckigkeit sein. So wurde aus Frank Ruppert in der letzten Einwohnerfragestunde ganz kurz ein Frank Ruppig, als er dem notorischen Prinz vorwarf, dessen Vorwurf würde auch durch die Wiederholung nicht richtiger. Denn erneut monierte der umtriebige Aktivist, dass sein Fragenkatalog vom 6. Mai 2010 noch immer nicht beantwortet sei und längst wirkt dieses stetige Mahnen wie das Ceterum censeo Catos d.Ä. Auf 30 Seiten will die Verwaltung längst geantwortet haben, was nun wieder Prinz empörte: Man könne doch nicht im Ernst meinen, dass das Wortprotokoll des Informationsabends plus die Kopie eines Schreibens des Gebäudemanagers die Antwort auf seine Fragen darstelle!? Aber das konnte man sehr wohl und so blieb die Frage offen, ob Prinz längst Erledigtes anmahnte.

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