Wie kurz sind die Beine der Kämmerin?

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres ist ja gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres wäre natürlich gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

„Können Sie diesen Sachverhalt noch einmal aufklären?“, fragte Redakteur Jan Schubert in der Bergedorfer Zeitung vom Dienstag nach der Stichwahl die Wahlsiegerin und tat dabei so, als ginge es hierbei um die ebenso redundante, wie müßige Aufklärung eines längst geklärten Umstandes. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Und der Klärungsbedarf besteht nach dem Interview sogar dringlicher, als zuvor. Denn Ute Borchers-Seelig bestand nun darauf, mit der Karikatur nichts zu tun zu haben: „Ich habe diese Karikatur weder in Auftrag gegeben, noch annonciert.“ Interessanterweise wurde die Thematik bis zu diesem Tag ausschließlich im blackbekblog problematisiert. Neben dieser Anzeige hat es diverse Tiefschläge aus dem Lager der Kämmerin gegeben. Besonderer Tiefpunkt war wohl der Vorwurf der Verleumdung, einer mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bewehrten Straftat, den Borchers-Seelig erhob, jedoch weder konkretisierte, noch gar belegte. Dazu vom blackbekblog befragt, lehnte die zur Wahrheit verpflichtete Beamtin jede Stellungnahme ab.

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Schmutziges Finale

Kämmerin bezichtigt ihren Konkurrenten der Verleumdung

Hier ringt die Kämmerin offenbar gerade um die Zustimmung zur Fairness

Hier ringt die Kämmerin offenbar gerade um die Zustimmung zur Fairness

Das Versprechen eines fairen Wahlkampfes musste Ute Borchers-Seelig ihrem Konkurrenten um das Amt des Bürgermeisters „abringen“ lässt sie sich im heutigen Interview der Bergedorfer Zeitung vernehmen, ganz so, als sei Christian Carstensen nur mühsam davon zu überzeugen gewesen. Sie geht aber noch viel weiter. „Erschreckend“ empfinde sie den von Carstensen und seinem Team geführten Wahlkampf und das könnte man nachvollziehen, wenn sie ihren folgenden Vorwurf wenigstens an einem einzigen Beispiel belegte: „Verleumdungen und Anschuldigungen“ verbreite und unterstütze Christian Carstensen und das ist nun wirklich nicht mehr Wahlkampf, sondern der Vorwurf einer Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird. Folgerichtig stellt Ute Borchers-Seelig dann auch die Seriosität des Gegenkandidaten in Frage.

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„Das muss man offen tun!“

Bürgermeisterkandidat Christian Carstensen im Kurzinterview

"Wir haben viel Wert auf einen fairen Wahlkampf gelegt."

„Wir haben viel Wert auf einen fairen Wahlkampf gelegt.“

Nach den inszenierten Wahlkampfauftritten der letzten beiden Tage, hie die starken Frauen der Kommunalpolitik für Carstensen, dort der Bürgermeister mit starken Zahlen für Borchers-Seelig, wollte der blackbekblog beiden KandidatInnen Gelegenheit geben, unverfälscht und unkommentiert auf gleichartige Fragen zu antworten, die sich auf den Schlussspurt im Wahlkampf beziehen. Während der Kandidat der Parteien sofort dazu bereit war, wollte die unabhängige Kandidatin kein Interview geben. Man hatte offensichtlich kein Vertrauen in die Zusage des blackbekblog, Fragen und Antworten unkommentiert zu veröffentlichen. Dass man auf Seiten der Kämmerin nicht fröhlich über die Kommentierung des eigenen Wahlkampfes ist, kann nicht überraschen. Aber das mussten schon ganz andere verkraften. Wenn man sich vor Augen führt, wie schonungslos beispielsweise der amtierende Bürgermeister Frank Ruppert oder auch der frühere Hauptausschussvorsitzende Hans-Joachim Delfs hier im blackbekblog seziert wurden, beide aber immer die Kraft und Souveränität hatten, dem Blogger offen und sogar freundlich zu begegnen, enttäuscht die Entscheidung von Ute Borchers-Seelig doch ein wenig. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, die Leserinnen des blackbekblog im O-Ton von sich zu überzeugen. Die Chance hat sie verstreichen lassen. Hier nun also das Interview mit Christian Carstensen vom frühen Morgen des 7. Juni 2014 am Wahlkampfstand der SPD im Lupus-Park:

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„So etwas tut man nicht“

„Wir fangen nicht bei Null an, aber die Wähler der ausgeschiedenen Kandidatinnen sind jetzt wieder auf der Suche.“

Christian Carstensen, angetreten als Kandidat der SPD und FDP im Bürgermeisterwahlkampf in Schwarzenbek, freute sich am vergangenen Freitag über die zusätzliche Unterstützung durch die CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Deren Kandidatin war mit 16,9% am Wahlabend ebenso ausgeschieden, wie der unabhängige Kandidat Jan Piossek mit achtbaren 13,3%. In der Stichwahl am 15. Juni wird es jetzt zwischen der amtierenden Kämmerin Ute Borchers-Seelig und Christian Carstensen um die Entscheidung gehen und laut Carstensen „eine ganz neue Geschichte“ zu erzählen sein. Man könne jetzt nicht einfach die 17%, die Heike Wladow gewählt hätten, rechnerisch bei ihm dazu zählen und die Sache als gelaufen ansehen. Daher wolle er auch – nun mit Unterstützung aller politischen Parteien – die letzten 14 Tage nutzen, um unter anderem deutlich zu machen, dass noch einmal gewählt werden muss. Er wünscht sich eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung, damit der/die neue Bürgermeister/in auf eine möglichst große Basis setzen kann.

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Einer für alle, alle für einen

Genießt jetzt den Rückhalt aller Parteien: Christian Carstensen

Genießt jetzt den Rückhalt aller Parteien: Christian Carstensen

Dass sich CDU und die Grünen nach dem Ausscheiden ihrer Kandidatin Heike Wladow in der Stichwahl am 15.06.2014 hinter Christian Carstensen als Kandidaten stellen würden, wurde bereits am Wahlabend am vergangenen Sonntag von beiden ausgesprochen. Die Lübecker Nachrichten erschienen daher erst gar nicht zu der für Freitag um 15:30 Uhr anberaumten Pressekonferenz, sondern beschieden sich mit dem Abdruck der dünnen Erklärung. Dabei reicht die Tatsache, dass sich nun alle politischen Parteien hinter einem externen Kandidaten versammeln und sich nicht eine einzige Fraktion für die Kandidatin aus dem Rathaus ausspricht, schon für eine kleine Sensation aus. Was dann aber alles zur Sprache kam, müsste der Kämmerin und ihren Unterstützern jedoch deutlich machen, wie sehr man nicht nur auf das falsche Pferd setzte, sondern auch wie erheblich man sich im Wahlkampf vergaloppierte.

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40 Fakten…

20Achten Sie einmal darauf, wie häufig Menschen, die Vokabeln wie Wertschätzung, gegenseitige Anerkennung und Respekt wie eine Monstranz vor sich hertragen, selbst nur ganz schlecht mit Kritik umgehen können. Der Trick, der dann häufig zur Anwendung kommt, ist den Kritikern vorzuhalten, ihnen mangele es an eben diesen Eigenschaften, an Empathie und Wohlwollen. Nur zu gerne wird die erfahrene Missbilligung dann als vermeintlich negativistische Sicht verleumdet, als grundlose Herabsetzung aus persönlichen Motiven heraus, um sich mit der Kritik in der Sache eben nicht auseinandersetzen zu müssen.

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Nur wer wenig begehrt, hängt von wenigem ab

Ganz so dunkel war es in der Ecke nicht, aber die Kandidatin blieb doch lange unsichtbar

Ganz so dunkel war es in der Ecke nicht, aber die Kandidatin blieb doch lange unsichtbar

Aus der „unabhängigen Bürgermeisterin“ wurde am gestrigen Abend eine einsame Kandidatin. Wie eine Verliererin saß Ute Borchers-Seelig lange abseits des Rampenlichtes im Rathaus Schwarzenbek. Vom ersten Wahlkreis an, dessen Ergebnis gegen 19:00 Uhr auf die Leinwand projiziert wurde, führte Christian Carstensen das Tableau an und verteidigte seinen Vorsprung von letztlich 4,2% auch bis zum Schluss. Im Gegensatz zu Heike Wladow, die ein für sie enttäuschendes Ergebnis von 16,9% erzielte, und Jan Piossek, der auf 13,3% der Stimmen kam, erreichte Borchers-Seelig jedoch deutlich mit 32,8% der Stimmen die Stichwahl am 15. Juni 2014.

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