Die Totsparer

Die CDU will die Grundschulen in Schwarzenbek noch immer zusammenlegen

So sehr die CDU es auch versuchte, wollte es ihr doch nicht gelingen, gegen den erklärten Willen der Betroffenen bis hin zur Schulrätin eine Zusammenlegung der Grundschulen Nordost und Compe zu erreichen. Nach erbärmlichen Auftritten in den jeweiligen Einwohnerfragestunden, zog man in der Stadtverordnetenversammlung vom 10.02.2012 das Schwänzchen wieder ein, da angeblich Unterlagen eingegangen wären, die es noch auszuwerten gelte (der blackbekblog berichtete). In der Sitzung vom 16.03.2012 wollte man den unveränderten Antrag nun im Rahmen der Haushaltskonsolidierung „in den zuständigen Ausschüssen“ beraten lassen und blamierte sich in der Einwohnerfragestunde erneut (der blackbekblog berichtete). War der Antrag der CDU endlich selbst unangenehm geworden? Fast konnte man den Eindruck haben, denn im Sozial- und Kulturausschuss wurde die Beratung- und Beschlussfassung mangels Eilbedürftigkeit zurückgestellt.

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Paukenschlag…

…nennt die Lauenburgische Landeszeitung, dass sich nun endlich öffentlich zur Ehe bekennt, wer schon seit der Wahl 2008 miteinander kopuliert. „SPD und CDU“ stellten demnach einen Plan vor, wie sie künftig an den Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Politikerinnen und Politiker sparen wollen. Interessanterweise wählten die beiden Turteiltauben Frank Schmeil (CDU) und Josefin Francke (SPD) dafür die in Schwarzenbek so beliebte Semi-Öffentlichkeit, d.h. nur ausgewählte Besucher durften daran teilhaben, darunter natürlich die beiden netten Duzfreunde von der LL. Angekündigt hatte Francke das ja bereits im Finanzausschuss, als die andere SPD (es gibt ja nun offiziell zwei) einen Plan vorlegte. Den hatte Francke verbal zerlegt und darauf hingewiesen, dass in Kürze ein anderer Plan vorgelegt werde. Der blackbekblog hatte hier nicht nur berichtet, sondern auch bereits weitgehend richtig spekuliert, was folgen würde.

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„Angst vor den jungen Leuten?“

Auf diesen Vorgang bezieht sich der Leserbrief

In der Bergedorfer Zeitung vom 20.12.2010 findet sich ein Leserbrief, der sich mit der jüngsten Austrittswelle aus der Schwarzenbeker CDU und der Reaktion des Herrn Innenminister Schlie befasst. Am 16.12. hatte es einen Artikel in der Bergedorfer gegeben, in dem Klaus Schlie zitiert wird, wie er in gewohnt polternder Art über die Austritte und deren unterstellte Drahtzieher Jennrich und Kranacher herzog. Ich meine, Selbstkritik ist für den Mann ja ohnehin ein Fremdwort, aber ich hatte auch bereits hier in diesem Blog das verquere Rechts- und Demokratieverständnis des Innenministers gegeißelt. Herr Schlie erinnert mich fatal an die SED-Bonzen, denen angesichts von Kritik auch nicht mehr einfiel, als den dümmsten Kartoffelgesichtern aus der schläfrig-holsteinischen Provinz. Hätten Letztere gekonnt, was Erstere in Machtmissbrauch verbrachen, hätten sie sicher mehr getan, als dumpf zu blöken: „Wems nicht passt, kann ja nach drüben gehen.“

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Der unanständige Innenminister

Manchmal ist es besser dumm da zu stehen als den Mund aufzumachen und alle Zweifel zu zerstreuen

Das ist mir ein schöner Herkules! Nachdem ich die Aufgabe, die CDU Schwarzenbek zu befrieden, bereits hier kurz erwähnt hatte, konnte man nicht erst im gestrigen Gelben Blatt lesen, wie wenig gewitzt der Herr Innenminister die Aufgabe löste. Anstatt den überfälligen Generationenwechsel einzuleiten und eine Mediation durchzuführen, um die inhaltlichen Probleme zu lösen, setzte man lediglich eine Arbeitsgruppe ein, um einen neuen Vorstand zu erkiesen. Dabei hatte der offensichtlich einer gewissen Form von Altersstarrsinn anheimfallende Fraktionsvorsitzende und heimliche Herrscher Hans-Joachim Delfs mehr als einmal erkennen lassen, wie wenig bis gar kein Gespür für eigene Versäumnisse ihm zueignet. Er habe damit nun gar nichts zu tun, an ihm läge es am allerwenigsten und auch dagegen könne er nichts bewirken. Die Rolle der bösen Hexe in dem schlechten Schauspiel war verteilt und auch Herr Delfs machte alle Verantwortung an Frau Jennrich fest.

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Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

Oder doch nicht? Ich habe jetzt die dreifache Rose gelesen: auf der Homepage der Freien Wähler, in einem Artikel der gestrigen Bergedorfer Zeitung und in einem Leserbrief der heutigen Lübecker Nachrichten. Und während ich bislang den Eindruck hatte, der Zeitdruck mache ihm zu schaffen, so muss ich dem heutigen Leserbrief entnehmen, dass am 9. Juli über einen bis dato völlig unbekannten Vertragsentwurf abgestimmt wurde!

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Black is beautiful?

Herr und Frau Knopp

Herr und Frau Knopp

Von Ruben Ballutschinski

Mein elefantös-ungerechtes, weil anderen Danebenbenehmern nie verzeihendes Gedächtnis, ließ mich jüngst beim Googeln über meinen Zweitlieblingshistoriker nach Knopp stolpern.  Fast hätte ich alter Knochen mir das Hüftgelenk gebrochen, als ich mich immer tiefer bücken musste, um noch die letzte Perle des Strategiepapiers „Moderner bürgerlicher Konservativismus“ (alle Zitate siehe dort) herauszufischen. War es die Mühe und das Risiko wert? Ich fürchte nein, denn diese Präambel hätte mich schon zu Beginn warnen müssen. Mehr von diesem Beitrag lesen