Wenn ich Bürgermeisterin würde

Dazu müsste ich mich im Vorwege mit der Organisationsuntersuchung der Verwaltung der Fa. Kienbaum auseinandersetzen.

Organisationsuntersuchung

Link zum Bericht

Ich würde feststellen, dass mich der Bericht erschlägt. Ich war zwar 13 Jahre Stadtverordnete, aber ich könnte nicht behaupten, dass ich diese umfassende Analyse durchdringe. Obwohl ich jahrelang mit der Verwaltung zusammengearbeitet habe. Ich behaupte gut, denn ich fühlte mich immer durch die Mitarbeiter*innen unterstützt.

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Vertrauen will verdient sein

Lütjens 2

Norbert Lütjens

Die Hausnummer

Im Rededuell um die Bürgermeisterwahl am 31.08.2020 ging es, wie könnte es ander sein, auch um die finanzielle Situation. Aktuell belaufe sich der Haushalt Schwarzenbeks auf 31 Mio. € und „wow“, das sei schon eine Hausnummer, bemerkte Norbert Lütjens und schob nach: „Im Jahr 2018 hatten wir eine Gewerbesteuereinnahme von 10,8 Millionen. Für dieses Haushaltsjahr waren 5 Millionen eingeplant, es werden aber wohl nur 2 Millionen.“ Von der Einkommensteuer über rund 8,8 Millionen verblieben Schwarzenbek nur 25%, mithin 2,2 Millionen, gab er dann noch zum Besten, wobei der blackbekblog sich diese Logik gerne erklären lassen würde. Aus dem Haushalt ergibt sich das nicht.

 

 

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Diese Pille will geschluckt sein

Digitalisierung mit Null und Eins…

Natürlich sind beide Bürgermeisterkandidaten dafür. Weiteres Fördergeld von 74.000 € für Geräte stehe bereit. Während Matthias Schirrmacher bemängelte, dass in der Vorbereitung wohl einiges versäumt worden sei, wies Norbert Lütjens darauf hin, dass der Ankauf nur eine Seite der Medaille sei. 300 Endgeräte müssten ja auch betreut werden, dafür sei eine weitere Planstelle erforderlich. Das konnte Herr Schirmacher sich nicht vorstellen, wobei unklar blieb, ob er an der Notwendigkeit oder an der Finanzierbarkeit zweifelte. Das Thema blieb im Ungefähren, obwohl es sehr interessant hätte werden können, ob nicht der eine oder andere Kandidat bereits im Vorwege mehr Einfluss hätte nehmen können, sollen, müssen.

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Amtsrichterhaus vor dem Aus?

Die Millionen-Euro-Frage

Auf die Millionen-Euro-Frage des Moderators des Rededuells am vergangenen Montag („Was würden Sie tun, wenn ein Erblasser der Stadt 1 Million zur freien Verfügung überließe“) brachte der Kandidat Matthias Schirmacher sein Bürgerhaus an. Dort hielte er das Geld für sinnvoll eingesetzt. Norbert Lütjens würde das Geld kleinteiliger einsetzen und möglichst viele ehrenamtliche Institutionen unterstützen, wie beispielsweise die Tafel, den Stadtjugendring etc.

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Schwarzenbeker Potentiale

„Das Potential oder auch Potenzial ist in der Physik die Fähigkeit eines konservativen Kraftfeldes, eine Arbeit zu verrichten“ (zit. nach Wikipedia). Diesen Satz kann man getrost auch auf die Schwarzenbeker Politik der letzten Jahrzehnte anwenden, denn unabhängig von der vermeintlichen Farbe einer politischen Richtung, geht es in der (Kommunal)politik eigentlich immer um die Be(sitzstands)wahrung der bestehenden Verhältnisse.

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Wie kurz sind die Beine der Kämmerin?

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres ist ja gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres wäre natürlich gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

„Können Sie diesen Sachverhalt noch einmal aufklären?“, fragte Redakteur Jan Schubert in der Bergedorfer Zeitung vom Dienstag nach der Stichwahl die Wahlsiegerin und tat dabei so, als ginge es hierbei um die ebenso redundante, wie müßige Aufklärung eines längst geklärten Umstandes. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Und der Klärungsbedarf besteht nach dem Interview sogar dringlicher, als zuvor. Denn Ute Borchers-Seelig bestand nun darauf, mit der Karikatur nichts zu tun zu haben: „Ich habe diese Karikatur weder in Auftrag gegeben, noch annonciert.“ Interessanterweise wurde die Thematik bis zu diesem Tag ausschließlich im blackbekblog problematisiert. Neben dieser Anzeige hat es diverse Tiefschläge aus dem Lager der Kämmerin gegeben. Besonderer Tiefpunkt war wohl der Vorwurf der Verleumdung, einer mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bewehrten Straftat, den Borchers-Seelig erhob, jedoch weder konkretisierte, noch gar belegte. Dazu vom blackbekblog befragt, lehnte die zur Wahrheit verpflichtete Beamtin jede Stellungnahme ab.

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