„Ich kann keinen Fehler erkennen“

Um Missverständnisse auszuräumen, seien hier zwei Dinge korrigiert: Die Einwohnerversammlung hat bereits am vergangenen Donnerstag stattgefunden und nicht am Freitag, wie hier zu lesen war. Der Blogger war seiner Zeit voraus (honi soit qui mal y pense!). Auch dauerte die Veranstaltung nicht nur eine Viertelstunde, sondern eine gute ganze. Von der vorbereiteten Information der Stadtverwaltung dauerte sie nur eine Viertelstunde, so war das gemeint. Hätte es nicht wenigstens ein paar Einwohner mit Fragen gegeben, wäre die Veranstaltung tatsächlich als legendär (kurz) zu benennen, wie ein Kommentar im blackbekblog es tat. So aber war sie nur als läppisch zu bezeichnen.

Aber wir waren bei der Frage, welche Themen die Bergedorfer Zeitung aus den tatsächlich vorgekommenen auswählte und daher soll die Aufzählung im blackbekblog auch komplettiert werden, denn diesem Anspruch will der Blogger (mindestens) gerecht werden.

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Zivilcourage gegen Asoziale

Es bleibt auch nach Jahren der Aufklärungsarbeit dabei: Wer nur einen verkürzten und eingefärbten Blick sowie eine ebenso willkürliche wie manipulative Auswahl auf die Geschehnisse in der Stadt haben möchte, der lese die Bergedorfer Zeitung. Wer mehr wissen möchte, gehe selber hin!

hundekot-und-asoziale

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Wie kurz sind die Beine der Kämmerin?

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres ist ja gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres wäre natürlich gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

„Können Sie diesen Sachverhalt noch einmal aufklären?“, fragte Redakteur Jan Schubert in der Bergedorfer Zeitung vom Dienstag nach der Stichwahl die Wahlsiegerin und tat dabei so, als ginge es hierbei um die ebenso redundante, wie müßige Aufklärung eines längst geklärten Umstandes. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Und der Klärungsbedarf besteht nach dem Interview sogar dringlicher, als zuvor. Denn Ute Borchers-Seelig bestand nun darauf, mit der Karikatur nichts zu tun zu haben: „Ich habe diese Karikatur weder in Auftrag gegeben, noch annonciert.“ Interessanterweise wurde die Thematik bis zu diesem Tag ausschließlich im blackbekblog problematisiert. Neben dieser Anzeige hat es diverse Tiefschläge aus dem Lager der Kämmerin gegeben. Besonderer Tiefpunkt war wohl der Vorwurf der Verleumdung, einer mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bewehrten Straftat, den Borchers-Seelig erhob, jedoch weder konkretisierte, noch gar belegte. Dazu vom blackbekblog befragt, lehnte die zur Wahrheit verpflichtete Beamtin jede Stellungnahme ab.

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Saure-Gurken-Zeit einmal anders

BeZettDie unmittelbar nach der Stichwahl einsetzende Kritik vieler UBS-Unterstützer, die Parteien mögen doch bitte (endlich) das Wahlergebnis akzeptieren, hatte schon skurrile Züge, denn erstens hat ja ernsthaft niemand das Ergebnis in Zweifel gezogen, wenn auch die Lübecker Nachrichten von dementen WählerInnen zu berichten wusste. Zweitens hat „die Politik“ das Ergebnis sogar schneller kompensiert, als die meisten anderen. Während die gewählte Kämmerin noch am Verdauen war, hatten Kommunalpolitikerinnen aller Parteien, wenige Tage zuvor noch im Verbund für Carstensen trommelnd, unmittelbar nach der Wahlentscheidung per Pressemitteilung vom 18. Juni ihren Willen zur Zusammenarbeit unterstrichen. Gestern, am 24. Juni hat dann auch die Tagespresse darauf reagiert und es ist interessant, wie unterschiedlich ein und dieselbe Mitteilung dargestellt werden kann.

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Mit wenigen Klicks das Haushaltsloch flicken

Offenbar alarmiert durch das Ende der Sympathiewelle aus Fukushima für die Grünen und die schwindende Aussicht auf eine Fortsetzung der politischen Karriere in Kiel, macht der Bürgermeister jetzt in Schwarzenbek Politik. Und obwohl er gerade erst für seine seltsam „überspitzte“ Art der Seniorenverkasperung einen auf die Nase bekommen hat, will er offenbar weiterhin über fragwürdige Internetbefragungen der Selbstverwaltung Konkurrenz machen. Frank Ruppert lud jedenfalls gestern ausgewählte Medienvertreter der hiesigen Presse ein, um sein neuestes „Projekt aus der Taufe zu heben“ (Gelbes Blatt). „Jetzt sind die Bürger gefragt“ (Bergedorfer Zeitung) und „sollen Sparvorschläge machen“ (Lübecker Nachrichten) berichten die Zeitungen brav und für die Vorzugsbehandlung verzichten sie natürlich auch auf kritische Nachfragen. Wenn zum Beispiel die Kämmerin es für ganz wichtig erachtet, „dass wir die Bürger erreichen“, weil die „schließlich am besten (wissen), was vor ihrer Haustür geschieht“, und der Bürgermeister „alle Bürger mit ins Boot (..) holen“ möchte, dann stellt die Verwaltung mal eben die repräsentative Demokratie infrage und bescheinigt den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung nicht nur Ahnungslosigkeit, sondern spricht ihnen im Grunde ab, für die Bürgerinnen und Bürger zu sprechen.

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Kindergarten

Wie man der gestrigen Bergedorfer Zeitung entnehmen konnte, ist Sven Minge sauer. Der Kreisgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erzürnte sich angeblich, als er am Montag aus der Zeitung erfahren musste, dass trotz nachgebesserten Angebotes die Johanniter den Zuschlag für die neue Kita in Schwarzenbek erhalten hatten. Diese Entscheidung fiel am späten Freitagabend, die Bergedorfer liegt montags ab 6:00 Uhr im Briefkasten. Bleibt die Frage, wann Bürgermeister Ruppert den ASB hätte informieren sollen, damit der es eben nicht aus der Zeitung erfährt? Nebenbei: Die Lübecker Nachrichten hätten es ja auch schon am Sonntag berichten können. Nun ist Minge also beleidigt und hat – seltsam unprofessionell – einen Termin in anderer Sache kurzfristig abgesagt. Der „ASB will nicht mehr mit Bürgermeister sprechen.“

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Wenn das Selbstbestimmungsrecht vergewaltigt wird

Die gelegentlichen Leserinnen und Leser dieses Blogs kennen das. Ebenso unvermittelt wie die zutiefst subjektive Berichterstattung dieses Mediums bisweilen endet, setzt sie auch wieder ein. Verlass ist auf diese Art Journalismus nicht. Man darf sie also nie als gegeben, getrost aber als geschenkt annehmen. Wer hingegen zuverlässige Reportage wünscht, greift seit jeher zu den Erzeugnissen des Springer-Verlags. Bislang dachte ich, die Bergedorfer Zeitung gehörte, anders als die Lübecker Nachrichten, nicht zu Friedes Reich. [Nachtrag: Stimmt nicht! Die LN gehören zur Verlagsgesellschaft Madsack. Siehe unter Kommentare!] Wenn ich heute allerdings sehe, dass beide Blätter mit den selben Artikeln des selbstverständlich einzigartigen Timo Jann aufmachen, dann kommen mir Zweifel. Solche sind Herrn Jann offenbar fremd. Geradezu begeistert unkritisch berichtet er, wie ihm geheißen.

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