Man müht sich bisweilen redlich

Die Brüggemannsche Koppel in der Beplanung

Bei aller notwendigen Kritik an der Arbeit der Verwaltung und Selbstverwaltung soll nicht vergessen werden, dass die dort zu verrichtende Arbeit bisweilen sehr mühsam, aufwändig und wie Herr Ruppert vielleicht sagen würde: wenig spannend ist. Selbst eine grundsätzlich so interessante Aufgabe wie die Planung eines neuen Stadtviertels oder Quartiers, mithin die Aufstellung eines Bebauungsplanes, zumal für ein Wohngebiet, kann zu einer relativ quälenden Materie werden. Die interessierten Leser sollten die Anlagen zum Entwurfs- und Auslegungsbeschluss nur einmal durchblättern, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was dabei alles bedacht und beachtet werden muss. Es kann dann nicht verwundern, wenn die einen oder anderen Verantwortlichen angesichts später Fragen oder Änderungswünsche auch einmal leicht irritiert mit den Augen rollen. Dabei hatte die für den grünordnerischen Fachbeitrag verantwortliche Frau Jakobs den etwas leichteren Part. Der für den Bebauungsplan im Einzelnen zuständige Projektentwickler Joachim Schultz sah sich einer intensiveren Befragung durch den Ausschuss ausgesetzt.

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