Die Frage, das unbekannte Wesen

Brachte die Politiker mit einfachen Fragen ins Schwitzen: Barbara Schicke

Wir erinnern uns, dass zwei Elternvertreterinnen an die Stadtverordneten appelliert hatten, die Entscheidung über die Zusammenlegung der beiden Grundschulen nichts übers Knie zu brechen und schon gar nicht ohne Beteiligung der schulischen Gremien entscheiden zu wollen. Die schwarzrote Koalition, in der sich so manche Teilnehmer schon gar nicht mehr unterscheiden können, hatte dann beschwichtigt und den Eindruck erweckt, als sei das alles noch gar nicht spruchreif. Aber hatte man nicht klar geäußert, dass man den Absprung Groves fürchtete und dass die dann anstehenden Zahlungen das  Schwarzenbeker Stadtsäckel noch weiter ruinierten? War nicht deutlich geworden, dass die ruinöse Politik der vergangenen Jahre uns immer gnadenloser zwingt, Entscheidungen ausschließlich aus finanziellen Gesichtspunkten zu treffen? Die Lehrerin Barbara Schicke hatte allerdings zu Recht gefragt, ob die Zusammenlegung das Scheitern des Schulverbandes überhaupt sicher und dauerhaft verhindern könne. Würde sie Antwort erhalten?

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Versetzung erscheint gefährdet

„Was in der Presse stand, sollte da noch nicht stehen“, leitete Josefin Francke, die heimliche Fraktionschefin der Sozialdemokraten, die an einen Zirkus erinnernde Einwohnerfragestunde vor der Stadtverordnetenversammlung am gestrigen Freitag ein. Selbstverständlich freue man sich über das rege Interesse der besuchenden Eltern, aber die Gespräche im Schulverband wären doch erst einmal ein Gedankenaustausch darüber gewesen, ob die Kinder des Grundschulteils der Gemeinschaftsschule einen „Besitzerwechsel“ verkrafteten. „Ja“, meinte Frau Francke, denn „die kriegen das ja gar nicht mit“. Das Schulgebäude bleibe in der Breslauer Straße und die Gleichwertigkeit der Verbandsschule mit der Gemeinschaftsschule sei gegeben. Außerdem möge man doch bitte bedenken, dass die Gemeinde Grove mit dem Austritt aus dem Schulverband gedroht habe und wenn das einträte, „dann gehen die anderen auch“. Das würde dann teuer für Schwarzenbek werden, denn wer geht, muss ausgezahlt werden. Mehr von diesem Beitrag lesen