Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Das Ehepaar Mischke fordert also Bestandsschutz. Dem entsprechenden Artikel der Bergedorfer Zeitung ist allerdings nicht zu entnehmen, wie aktuell dieser Fall ist. Ich lese etwas von einem Nutzungsänderungsantrag aus 2006!? Tatsächlich wäre es schon ein gewisser Irrsinn, ein seit 60 Jahren stehendes Haus nun abreißen zu müssen. Allerdings steht es ja noch. Von wann datiert denn diese Aufforderung zum  Abriss? Und ist die Strafe von 4.500€ vielleicht auch seit 2006 angedroht, aber bis heute nicht ausgesprochen? Darf das Haus bzw. der Anbau also doch stehen bleiben, aber eventuell nicht bewohnt werden? Wie auch immer, der Artikel der BZ wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Sollte das Gebäude genutzt werden dürfen, wäre eine Strafe von 4.500€ statt Abriss schon okay, meine ich, denn wie sollte man den Folgen wehren, wenn man in den Anfängen großzügig ist? Genau das scheint mir jedoch hier das Problem zu sein.

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Ist Schwarzenbek korrupt?

So und ähnlich berichteten die örtlichen Gazetten

Henry Holst könnte nicht nur sein Ansehen und sein Amt, sondern auch noch seine Altersvorsorge verlieren. Als Leiter der Polizeizentralstation Geesthacht soll er von dem vom ortsansässigen Atomkraftwerk gestellten Handy auch private Anrufe getätigt und überdies mit seinem Dienstfahrzeug private Fahrten nach Ratzeburg unternommen haben, wo er ein Kreistagsmandat ausübt. Lässliche Sünden? Vermutlich nicht, jedoch ganz sicher Kleinigkeiten im Verhältnis zu dem, was er damit riskierte. Nun bin ich gewiss nicht aufgerufen, über Herrn Holst zu richten, zumal es sich offenbar noch immer um einen Anfangsverdacht handelt, obwohl angeblich bereits seit 2009 ermittelt wird. Jedenfalls reichten die Vorfälle, um Herrn Holst und den Verdacht gegen ihn landesweit in allen möglichen Zeitungen abzudrucken. Das Gelbe Blatt fragt besorgt: „Ist der langjährige Leiter der Polizeizentralstation Geesthacht korrupt?“

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