Stille Post

Sehen Sie, Herr Ruppert? Der glaubt mir einfach nicht!

Was immer Sie die Stadt schon fragen wollten, aber nie zu fragen wagten bzw. längst aus Frust zu fragen aufgegeben haben, fragen Sie bitte diesen Blog! Denn es ist fürwahr erstaunlich: Was mündliche oder schriftliche Fragen braver Bürgerinnen und Bürger an die Verwaltung und Selbstverwaltung nicht fertig bringen, erreichen die Schmutzkampagnen des querulatorischen Schwarzsehblogs inzwischen mit unheimlicher Regelmäßigkeit. Kaum sudelt der Blogbetreiber und schwadroniert in überbordender Paranoia über die mafiösen Strukturen, geheimen Absprachen und ungesetzlichen Missetaten der soliden und dem Wohle der Stadt verpflichteten stillen Helden der Schwarzenbeker Infrastruktur, lesen nicht nur die Verwalter und Politike, sondern auch die Journalisten mit. Dann wird verlässlich in der nächst erreichbaren Ausgabe des täglichen Bergedorfer Pressedienstes für kommunale Selbstdarstellung und/oder des wöchentlichen Gelben Herolds ein ebenso schöner, wie wahrhaftiger Bericht lanciert, der wie zufällig besonderes Augenmerk auf die wichtigsten Kritikpunkte legt. Nachdem in den vergangenen Tagen die schmutzige Wäsche des  Blogs sogar in die Lübecker Nachrichten geschleudert wurde, erscheint nun heute im Dienstbaren Blatt ein Persilschein für  die Stadtmarketing GmbH.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Vom Silberstreif zur Sternschnuppe?

Es ist ja nicht so, dass Kassandra unbedingt Recht behalten wollte!

Bei allem Spaß, den wir hier ja gemeinsam haben (also ich habe ihn trotz alledem), wollen wir nicht vergessen, dass es aber doch um ernste Sachverhalte geht. Wenn ich also gestern spitzzüngig andeutete, dass der Artikel der Bergedorfer Zeitung über die Gründung der Stadtmarketing GmbH wie vom Geschäftsführer persönlich abgeschrieben wirkte, dann dürfte bei aller Ironie wohl klar sein, dass ich inständig hoffte, es möge wirklich nur so scheinen! Was aber soll ich davon halten, wenn heute in den Lübecker Nachrichten ein deutlich kritischerer Artikel des Holger Marohn erscheint, der nicht nur meine Sorge teilt, dass hier potentiell Provisionen gezahlt werden, sondern noch dazu die Frage aufwirft, ob Andreas Thiede u.a. etwa auch noch Gehälter und/oder sonstige Leistungen für Arbeiten erhalten, die ohnehin zu ihren Aufgaben zählen?

Mehr von diesem Beitrag lesen

Öffentlicher Ausverkauf

Schon wieder kommt ein Zeitungsartikel wie von mir bestellt und anderen bezahlt. Nachdem ich seit ein paar Tagen wegen der Stadtmarketing GmbH in Schwarzenbek auf den Busch klopfte und auch offiziell bei Stadt und Stadtverordneten nachfragte, steht im heutigen Zentralorgan der Kapitalistischen Interessengemeinschaft Schwarzenbeks der entsprechende Wohlfühlartikel dazu.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Buddha bei die Fisch!

Wenn ich den Bericht im heutigen Gelben Blatt lese, kriecht auch mir ein heiligmäßiger Schauer das Rückgrat entlang. Es muss wirklich „ein ganz besonderer Moment“ gewesen sein, der Herrn Dr. Tjan dann auch folgerichtig nur flüstern ließ. „Er sieht die Lagepläne jetzt zum ersten Mal“ wird er zitiert. „Ehrfürchtig“ hat er dann wohl auch noch ein „Nur nicht unterbrechen“ gehaucht, bevor er dann, so stelle ich mir das jedenfalls vor, vollständig von seinen Gefühlen übermannt, schluchzend auf die Knie sank. Vermutlich soll diese Beschreibung auch mir die sakrale Aura dieses Augenblickes verdeutlichen, aber tatsächlich verführte sie mich nur zu einem schiefen Grinsen.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Spricht für sich selbst

Zum heutigen Artikel der Bergedorfer Zeitung

Ich habe keine Ahnung, ob Elke Richel sich ebenfalls über die Wahlwerbung ihres eigenen Blattes in Sachen Andreas Thiede geärgert hat, oder ob sie aus eigenem Antrieb nun ihrerseits für Friederike Betge trommeln wollte. Jedenfalls haut sie in ihrem heutigen Artikel in der Bergedorfer Zeitung ganz ordentlich auf die Pauke. Zwischen den Zeilen spürt man förmlich den Ärger über die Koalition zwischen den alteingesessenen Parteien und dem politischen Nobody Thiede. Sind die Elogen auf den Wirtschaftsförderer aus Schwarzenbek nun kritischer zu sehen, als das unverblümte Empfehlungsschreiben für Frau Betge?

Mehr von diesem Beitrag lesen

Muss noch gewählt werden?

Zwei Meter fallen aus dem Rahmen

Nein, wenn es nach den beiden ehemaligen Volksparteien CDU und SPD und der Bergedorfer Zeitung geht, dann führt an dem „Hoffnungsträger Andreas Thiede“ als neuem Bürgermeister Lauenburgs kein Weg vorbei. Spätestens wenn jetzt auch noch die FDP die Verständigung auf diesen Kandidaten mit ihrer Vorstellung „vom gemeinsamen Handeln in der Lauenburger Kommunalpolitik“ als erfüllt sieht, scheint der Drops so gut wie gelutscht. Nun will ich Herrn Thiede nicht zu nahe treten, aber was macht ihn eigentlich zum Hoffnungsträger? Vor seinem wesentlichen Beitrag „zum Erfolg der Verhandlungen mit den chinesischen Investoren“ war er keineswegs der Superstar der Wirtschaftsförderung. Und wenn wir ehrlich sind, wurde auch dieser vermeintliche Coup eher von der Firma Fette, der chinesischen Unternehmerin Pupin Wang und dem in dieser Frage seit Jahrzehnten rührigem Dr. Tjan eingefädelt, als von dem „Zwei-Meter-Mann“ Thiede.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Schwarzenbeker Impressionen

Meine Fragen an den Hauptausschuss

Wie bereits vor der Asien-Tournee unserer Schwarzenbeker Bigband, tagte auch im Anschluss der Heimliche Hauptausschuss. Der gemeine Bürger darf erneut nicht erfahren, was verhandelt wurde, aber der Herr Bürgerversteher Beckmann versicherte ungefragt,  dass es nichts gebe, worüber nicht alle Stadtverordnete nicht ausreichend informiert wären, jedenfals nicht, so weit er das sehen könne und das sei ja erfahrungsgemäß nicht sehr weit. Insofern müsse sich niemand beunruhigen oder gar übergangen fühlen, der nicht ohnehin nicht gefragt worden wäre, falls überhaupt. Er selbst fühle sich so weit eingebunden, wie er Herrn Ruppert trauen und Herrn Thiede verstehen könnte, wenn und soweit er das eben können müsste, falls das nicht von vorneherein ohnehin ausgeschlossen wäre.

Während ich also nach dem chinesischen Trommelfeuer nun erst einmal grünen Tee trinke und abwarte,  bis meine zahlreichen Fragen erneut ausweichend oder gar nicht beantwortet werden, nutze ich die Gelegenheit, den Hobel abzusetzen und ein paar Späne aufzulesen.

Mehr von diesem Beitrag lesen