…denn sie wissen nicht, was sie tun

Ratlose Akteure in der 30. Sitzung des Bauausschusses

panak

Gestern etwas unterbelichtet: Der Vorsitzende des Bauausschusses Oliver Panak (Die Grünen)

„Und? Ist das jetzt beschlossen, oder was?“ Die erstaunte Frage des Bloggers am Besuchertisch im Raum 415 des Rathauses während der gestrigen Sitzung des Bauausschusses löste die Nachfrage des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD aus. Reiner Jekubik, selbst nicht Mitglied des Bauausschusses, fragte also in seiner Eigenschaft als Stadtverordneter nach, ob man nun gerade den 1. Bauabschnitt am Außenspielgelände der Grund- und Gemeinschaftsschule, Standort Breslauer Straße durchgewunken hatte, oder nicht. Der Vorsitzende war kurz irritiert, ob man das nun offiziell abstimmen müsse, schritt dann aber zur Tat. Und diese Abstimmung hätten die LeserInnen erleben sollen! Gab es eine Stimme dafür? Gab es eine Stimme dagegen? Waren die restlichen alle Enthaltungen? Spätestens jetzt, nachdem sämtliche Handzeichen äußerst zaghaft, zögerlich, halbherzig oder gar nicht erfolgten, wurde überdeutlich: Im Gremium bestand eine profunde Unsicherheit, worüber man hier eigentlich befand und wie man sich verhalten solle.

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Die Regionalschule ist passé

Schulrätin Lorenzen

Dagmar Lorenzen, die Schulrätin im Kreis Herzogtum Lauenburg, brachte es auf den Punkt: „Die Eltern überlegen jetzt, bei welcher weiterführenden Schule sie ihre Kinder im Frühjahr 2012 anmelden werden. Wenn morgen in der Zeitung steht, der Ausschuss empfehle die Auflösung der Regionalschule, dann entscheiden die Eltern auch entsprechend.“ Sie reagierte dabei auf eine Überlegung des FDP-Mitglieds im Sozial- und Kulturausschuss auf dessen gestriger Sitzung. Bernhard Hildebrandt hatte darüber räsoniert, ob nach dem Wechsel in der Schulleitung des Gymnasiums im Februar 2012 eventuell noch über eine organisatorische Verbindung „Gymnasium mit Regionalschulteil“ nachgedacht werden könne.  Der Empfehlung des Ausschusses zur Auflösung bereits zum nächsten Schuljahr müsse ein baldiger Beschluss und anschließender Antrag des Schulträgers  folgen. Nach der Schulleiterwahl des Gymnasiums neu nachdenken zu wollen, sei aussichtslos.

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