Augen zu und durch!?

Ob ich nun Zeitung lese oder nicht, macht kaum einen Unterschied. Das Einzige, was ich erfahre, ist das Offensichtliche: Am 9. Juli ist der „eigentlich“ schon beschlossene Deal mit Kiefaber geplatzt, was die Verantwortlichen so sehr überraschte und bestürzte, das

  • der Bürgermeister die Politik in einer Podiumsdiskussion vorführte und abwatschte;
  • der Bürgervorsteher noch kopf- und hilfloser war als zuvor;
  • der Fraktionsvorsitzende der CDU argwöhnte, in seiner eigenen Fraktion würde nicht mit offenen Karten gespielt;
  • die heimliche Fraktionsvorsitzende der SPD den Rücktritt der gesamten CDU-Fraktion forderte.

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Die (un-)heimliche Rückkehr der Ratsherren

oder: Ach wie war es ehedem in der Diktatur bequem

Jetzt tagt einmal mehr der Ältestenrat, welcher laut Geschäftsordnung (Gesch.-O.) der Stadtverordnetenversammlung (StVV) dem Bürgervorsteher dabei helfen soll, die Geschäfte zu führen. Das ist keine ganz dumme Einrichtung, denn auf diese Weise kann man informell die Tagesordnung abstimmen, Sondersitzungen einberufen, Ordnungsmaßnahmen verabreden etc. und erspart sich so manche langwierige Geschäftsordnungsdebatte während der StVV. Und doch gefährdet der Ältestenrat die Demokratie.

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