Satire

Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung, kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise, verzerrt Sachverhalte und vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus.

„Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.

Was darf die Satire?

Alles.“

(Kurt Tucholsky, 27.01.1919, Berliner Tageblatt)

Dieser Blog bedient sich häufig und weitgehend den Mitteln der Satire. Auch kommt es mitunter zu kabarettistisch anmutenden Einlagen und wenn die Muse einmal küssen sollte, beriefe sich der Verursacher allen Übels sogar auf künstlerische Freiheit. Allerdings will dieser Blog niemanden persönlich beleidigen, niemanden persönlich kränken. Die Grenzen sind dabei fließend: Was den einen zutiefst empört, lässt den nächsten kalt. Sollten Sie sich beleidigt, gekränkt, empört fühlen, geben Sie mir doch bitte die Gelegenheit zu einem klärenden Gespräch. Beanstandenswerte Passagen ändere ich gerne und mir bricht auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich mich einmal entschuldigen muss.

Zahlen Sie es mir gerne auch mit gleicher Münze heim, aber rechnen Sie damit, dass ich neben dem Florett auch den Vorschlaghammer benutze, wenn ich meine, dass es nötig ist. Wenn Sie sich also stark genug fühlen, dann lesen Sie in diesem Blog. Vergessen Sie dabei aber niemals, dass es sich um Satire handelt. Und das ist mein blutiger Ernst.

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