Zivilcourage gegen Asoziale

Es bleibt auch nach Jahren der Aufklärungsarbeit dabei: Wer nur einen verkürzten und eingefärbten Blick sowie eine ebenso willkürliche wie manipulative Auswahl auf die Geschehnisse in der Stadt haben möchte, der lese die Bergedorfer Zeitung. Wer mehr wissen möchte, gehe selber hin!

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Unser Dorf soll schöner werden

tagesordnungDie jüngste Einwohner-versammlung in Schwarzenbek bestand aus einem Podium aus einem stellvertretenden Bürger-vorsteher, der die Versammlung leitete, sowie der Bürger-meisterin und vier ihrer Untergebenen. Des weiteren waren anwesend 3 Personen der Presse, 5 Stadtverordnete bzw. Mitglieder der Fraktionen in der Stadtverordnung und ca. ein Dutzend EinwohnerInnen. Eingeladen wurde – wo immer diese Einladung sich auch verborgen hatte – zum 08.09.2016, 19 Uhr, auf der Homepage des Rathauses stand 18:30 Uhr. Es gab eine Tagesordnung, wie sie fragwürdiger und langweiliger kaum sein kann. Da dann auch noch ein schöner Spätsommerabend an einem Freitag (!) drangegeben werden sollte, war der Zuspruch sogar überraschend groß zu nennen.

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Wer’s glaubte, wurde Seelig

Don Quijotte und Sancho Pansa?

Ich bin trotzdem die Größte!

Die Schwarzenbeker Bürgermeisterin hatte vor ihrer Wahl Mitte 2014 versprochen, Sie habe die besseren Lösungen und Rezepte bereits fertig in der Tasche, könne ohne Zeitverzögerung direkt nach Ihrer Wahl tätig werden und dem damaligen Bürgermeister Frank Ruppert sofort zur Seite stehen. Bezeichnenderweise tat sie das also in ihrem Amt als Kämmerin noch nicht, enthielt ihrem Dienstvorgesetzten vielmehr die besseren Rezepte vor und konnte wohl deshalb prahlen, dass nur durch sie die Stadt schuldenfrei werden könne. Seltsamerweise reklamierte sie dann Rupperts Scheinerfolge doch für sich selbst und wies diese prahlerisch und bis heute nachzulesen als ihre eigenen aus:

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Wie kurz sind die Beine der Kämmerin?

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres ist ja gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres wäre natürlich gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

„Können Sie diesen Sachverhalt noch einmal aufklären?“, fragte Redakteur Jan Schubert in der Bergedorfer Zeitung vom Dienstag nach der Stichwahl die Wahlsiegerin und tat dabei so, als ginge es hierbei um die ebenso redundante, wie müßige Aufklärung eines längst geklärten Umstandes. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Und der Klärungsbedarf besteht nach dem Interview sogar dringlicher, als zuvor. Denn Ute Borchers-Seelig bestand nun darauf, mit der Karikatur nichts zu tun zu haben: „Ich habe diese Karikatur weder in Auftrag gegeben, noch annonciert.“ Interessanterweise wurde die Thematik bis zu diesem Tag ausschließlich im blackbekblog problematisiert. Neben dieser Anzeige hat es diverse Tiefschläge aus dem Lager der Kämmerin gegeben. Besonderer Tiefpunkt war wohl der Vorwurf der Verleumdung, einer mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bewehrten Straftat, den Borchers-Seelig erhob, jedoch weder konkretisierte, noch gar belegte. Dazu vom blackbekblog befragt, lehnte die zur Wahrheit verpflichtete Beamtin jede Stellungnahme ab.

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Vom Überwinden der Parteien

Befreit von allen Lasten? Frank Schmeil (CDU)

Befreit von allen Lasten? Frank Schmeil (CDU)

Die Bergedorfer Zeitung nennt es „Wechselfieber“, in Wahrheit hat aber bislang niemand die Seiten gewechselt. Auslöser für die erneute Schlagzeile ist Frank Schmeil (CDU), seines Zeichens Finanzausschussvorsitzender und als solcher derzeit in den Medien relativ präsent. Insofern konnte er sich mit seinem am Dienstag erfolgten Austritt aus der CDU-Fraktion des öffentlichen Interesses sicher sein, entzieht sich dem aber. Er wolle keine Schlammschlacht eröffnen, verweigert der Christdemokrat dem Wahlvolk die Offenlegung seiner Gründe. Insofern dürften diese tatsächlich rein persönlicher Natur sein und die BZ bietet auch Erklärungen an: Seine Alleingänge sollen ihn unbeliebt gemacht haben und mit Gerhard Moldenhauer habe er ein besonders angespanntes Verhältnis. Aber die CDU kann aufatmen. Mit Ursula Wähling kehrt ein Mitglied zurück in die Fraktion, welches sich vordem isoliert gefühlt hatte und nun im Gegensatz zu Schmeil wieder Heimat im Ortsverband der CDU fand. Wähling war kurzfristig Mitglied der FWS-Fraktion, reiste auf deren Ticket in die Stadtvertretung, um nach der Wahl wieder die Fraktionslose zu geben.

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Irren ist amtlich?

Hier mal klicken, dann kommt man dahin

Hier mal klicken, dann kommt man dahin

Nun sind sie also schon hochgeladen, die geheimen Zahlen der nicht-öffentlichen Klausurtagung des Finanzausschusses, und es verhält sich genau so, wie der blackbekblog prophezeite. An den Zahlen ist nichts geheimnisvolles, sie sind bis auf wenige Ausnahmen nicht einmal neu. Und der Stellvertreter der Kämmerin hatte es betont: Die Zahlen blieben positiv, es käme nur auf den Blickwinkel des Betrachters an. Genau diese Wortwahl hatte man im Finanzausschuss ja bereits gefunden: Schwarzenbek ist positiv verschuldet. Es bleibt dabei: Diejenigen, die in der Pressekonferenz vom 6. Juni keinen Skandal sahen, weil sie die Zahlen bereits damals nicht verstanden, werden jetzt erst recht keinen erkennen. Wir wollen uns daher in einer kleinen Reihe zunächst einmal den Zahlen zuwenden und dem Umstand, dass die Kämmerin mit diesen verteufelten kleinen Biestern so manches mal ihr Tun hat.

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Saure-Gurken-Zeit einmal anders

BeZettDie unmittelbar nach der Stichwahl einsetzende Kritik vieler UBS-Unterstützer, die Parteien mögen doch bitte (endlich) das Wahlergebnis akzeptieren, hatte schon skurrile Züge, denn erstens hat ja ernsthaft niemand das Ergebnis in Zweifel gezogen, wenn auch die Lübecker Nachrichten von dementen WählerInnen zu berichten wusste. Zweitens hat „die Politik“ das Ergebnis sogar schneller kompensiert, als die meisten anderen. Während die gewählte Kämmerin noch am Verdauen war, hatten Kommunalpolitikerinnen aller Parteien, wenige Tage zuvor noch im Verbund für Carstensen trommelnd, unmittelbar nach der Wahlentscheidung per Pressemitteilung vom 18. Juni ihren Willen zur Zusammenarbeit unterstrichen. Gestern, am 24. Juni hat dann auch die Tagespresse darauf reagiert und es ist interessant, wie unterschiedlich ein und dieselbe Mitteilung dargestellt werden kann.

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