blackbekblog

Der "rasende Reporter" Egon Erwin Kisch

Der blackbekblog wurde im Frühjahr 2008 aus der Taufe gehoben. Der Blogbetreiber formuliert hier seine von Verwaltung, Selbstverwaltung und Presse in aller Regel unbeantworteten Fragen und gibt dem daraus resultierenden Unmut ein Ventil. Bereits im September 2008 wurde die Arbeit unterbrochen, da sich die kommunale Presse in Teilen darin gefiel, den Blog zu verunglimpfen.

Es dauerte bis zum Herbst 2010, ehe der Bloginhaber wieder zur Tastatur griff. Mittlerweile war in Schwarzenbek der Frust über die Ignoranz und Arroganz vieler Kommunalpolitiker offenbar stark angewachsen. Keine zwei Monate nach Wiederanlauf erreichten die täglichen Aufrufe ungeahnte Höhen. Nun kam es auch zu Rückmeldungen und Informationen aus der Bevölkerung.

Nachdem der unabhängige Journalismus, die vierte Gewalt in einem Rechtsstaat, immer stärker unter dem Druck wirtschaftlicher Interessen steht und gerade die kommunale Presse immer deutlicher zu einer besseren Hofberichterstattung verkommt, liegt es an den Bürgern selbst, sich kritisch zu äußern bzw. wenigstens unbequeme Fragen zu stellen, um nicht dem Lobbyismus, der fünften Gewalt, das Feld zu überlassen. Interessenvertreter des öffentlichen Interesses ist nur die Öffentlichkeit selbst.

Schwarzbuch

Der blackbekblog möchte mit der Zeit viele Autor/innen gewinnen, um möglichst facettenreich zu werden.  Das Zusammentragen von Informationen und Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten sollte es der Politik unmöglich machen, allen Bürger/innen auf Dauer etwas vorzumachen. Mangels Einblick in die relevanten Unterlagen bleibt dabei meistens nur, durch beharrliches Fragen zum Ziel zu kommen.  Allerdings ist es auch das Recht der Bürger/innen, sich auf der Basis vorhandener Informationen dezidierte Meinungen zu bilden und diese auch kundzutun.

Nichts ist dabei auf Dauer langweiliger, als immer nur eine Meinung vorgesetzt zu bekommen. Der blackbekblog möchte daher möglichst viele Autor/innen gewinnen. Angemeldete Autor/innen veröffentlichen direkt und auf eigene Haftung. In der optimistischsten Vorstellung wird der Blog vielleicht später einmal eine Art lokale/kommunale Zeitung von unten werden.

Aber auch Kommentare sind im Sinne des Pluralismus sehr erwünscht! Allerdings werden diese zunächst auf etwa beleidigende Inhalte oder unbewiesene Tatsachenbehauptungen überprüft, bevor sie ggf. freigeschaltet werden. Anonyme Zuschriften bleiben dabei in der Regel unberücksichtigt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, ohne Nennung des Klarnamens veröffentlicht zu werden, solange der Blogbetreiber die Identität kennt.

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