Wie kurz sind die Beine der Kämmerin?

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres ist ja gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

Um diese Werbeanzeige aus der Lauenburger Online Zeitung geht es: Carstensen ist nur eine Handpuppe des profilneurotischenBürgervorstehers, die anderen Parteien nur nützliche Idioten und der blackbekblogger ist wahlweise der (Un-)Geist, der über allem schwebt oder das höhere Wesen, das alles denkt und lenkt. Letzteres wäre natürlich gar keine Karikatur, sondern schlicht Tatsache.

„Können Sie diesen Sachverhalt noch einmal aufklären?“, fragte Redakteur Jan Schubert in der Bergedorfer Zeitung vom Dienstag nach der Stichwahl die Wahlsiegerin und tat dabei so, als ginge es hierbei um die ebenso redundante, wie müßige Aufklärung eines längst geklärten Umstandes. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Und der Klärungsbedarf besteht nach dem Interview sogar dringlicher, als zuvor. Denn Ute Borchers-Seelig bestand nun darauf, mit der Karikatur nichts zu tun zu haben: „Ich habe diese Karikatur weder in Auftrag gegeben, noch annonciert.“ Interessanterweise wurde die Thematik bis zu diesem Tag ausschließlich im blackbekblog problematisiert. Neben dieser Anzeige hat es diverse Tiefschläge aus dem Lager der Kämmerin gegeben. Besonderer Tiefpunkt war wohl der Vorwurf der Verleumdung, einer mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bewehrten Straftat, den Borchers-Seelig erhob, jedoch weder konkretisierte, noch gar belegte. Dazu vom blackbekblog befragt, lehnte die zur Wahrheit verpflichtete Beamtin jede Stellungnahme ab.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Vom Überwinden der Parteien

Befreit von allen Lasten? Frank Schmeil (CDU)

Befreit von allen Lasten? Frank Schmeil (CDU)

Die Bergedorfer Zeitung nennt es „Wechselfieber“, in Wahrheit hat aber bislang niemand die Seiten gewechselt. Auslöser für die erneute Schlagzeile ist Frank Schmeil (CDU), seines Zeichens Finanzausschussvorsitzender und als solcher derzeit in den Medien relativ präsent. Insofern konnte er sich mit seinem am Dienstag erfolgten Austritt aus der CDU-Fraktion des öffentlichen Interesses sicher sein, entzieht sich dem aber. Er wolle keine Schlammschlacht eröffnen, verweigert der Christdemokrat dem Wahlvolk die Offenlegung seiner Gründe. Insofern dürften diese tatsächlich rein persönlicher Natur sein und die BZ bietet auch Erklärungen an: Seine Alleingänge sollen ihn unbeliebt gemacht haben und mit Gerhard Moldenhauer habe er ein besonders angespanntes Verhältnis. Aber die CDU kann aufatmen. Mit Ursula Wähling kehrt ein Mitglied zurück in die Fraktion, welches sich vordem isoliert gefühlt hatte und nun im Gegensatz zu Schmeil wieder Heimat im Ortsverband der CDU fand. Wähling war kurzfristig Mitglied der FWS-Fraktion, reiste auf deren Ticket in die Stadtvertretung, um nach der Wahl wieder die Fraktionslose zu geben.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Irren ist amtlich?

Hier mal klicken, dann kommt man dahin

Hier mal klicken, dann kommt man dahin

Nun sind sie also schon hochgeladen, die geheimen Zahlen der nicht-öffentlichen Klausurtagung des Finanzausschusses, und es verhält sich genau so, wie der blackbekblog prophezeite. An den Zahlen ist nichts geheimnisvolles, sie sind bis auf wenige Ausnahmen nicht einmal neu. Und der Stellvertreter der Kämmerin hatte es betont: Die Zahlen blieben positiv, es käme nur auf den Blickwinkel des Betrachters an. Genau diese Wortwahl hatte man im Finanzausschuss ja bereits gefunden: Schwarzenbek ist positiv verschuldet. Es bleibt dabei: Diejenigen, die in der Pressekonferenz vom 6. Juni keinen Skandal sahen, weil sie die Zahlen bereits damals nicht verstanden, werden jetzt erst recht keinen erkennen. Wir wollen uns daher in einer kleinen Reihe zunächst einmal den Zahlen zuwenden und dem Umstand, dass die Kämmerin mit diesen verteufelten kleinen Biestern so manches mal ihr Tun hat.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Alles nur eine Sache der Wirtschaftsförderung?

Ausschnitt auf Wunsch der Admins der Fratzbuchgruppe entfernt

Ausschnitt auf Wunsch der Admins der Fratzbuchgruppe entfernt

Versprengte Sozialdemokraten versuchen derzeit in den sozialen Netzwerken die Kampagne für die Kämmerinkandidatin fortzusetzen, gleich so, als wäre sie noch gar nicht gewählt. Nun sollte man aber endlich über das Wahlergebnis hinwegkommen und akzeptieren, dass die oberste Buchhälterin ab Dezember tatsächlich die volle Verantwortung übernimmt und vermutlich nicht weniger, sondern eher mehr Prügel beziehen wird als bisher. Und man sollte akzeptieren, dass die Methoden, um in diese Verantwortung zu kommen, mitunter mehr als grenzwertig waren, wenn man zum Beispiel in einer offiziellen Pressekonferenz des Rathauses fröhlich über Zahlen und Fakten hinwegtäuschte. Muss man das aber gleich Lüge nennen? Das ist doch ein garstiges Wort und so kam der Stellvertreter der Kämmerin, manche kennen ihn als Bürgermeister, auf die gloriose Idee, die Jubelperserkonferenz einfach Wirtschaftsförderung zu nennen und eine Woche nach der Wahl dafür um Verständnis zu bitten.  Nun hatten wir das hier ja bereits, warum also noch einmal? Nun, weil die Apologeten die Täuschung partout nicht Lüge genannt haben wollen, was der Wahrheit zuwider vor der Wahl verbreitet wurde. „Worin soll die Lüge denn bestehen“, fragen Sie und daher soll es hier noch einmal beantwortet werden, denn der blackbekblog ist sich seines Bildungsauftrags sehr wohl bewusst.

Mehr von diesem Beitrag lesen

„Immer kriegen wir Dresche“

Stadtverordnete fühlen sich nicht wertgeschätzt

Hat keine Lust, Prügelknabe zu sein: Frank Schmeil (CDU)

Hat keine Lust, Prügelknabe zu sein: Frank Schmeil (CDU)

„Die Anforderungen an einen Stadtverordneten steigen von Jahr zu Jahr“, ist sich Frank Schmeil (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses sicher und beklagt das wachsende Arbeitsaufkommen für die Vorbereitung jeder einzelnen Sitzung. Wenn man dann auch noch recherchiere, um sich Hintergrundinformationen zu besorgen, könne er nur den Hut vor denjenigen ziehen, die das freiwillig machten. Ob er sich nun auch selbst ehrfurchtsvoll grüßte, blieb an dieser Stelle offen. Auf jeden Fall wollte er im Anschluss an die sonnabendliche Klausurtagung erwähnt wissen, dass man trotz Familie ein halbes Wochenende drangäbe, um etwas zu erreichen: „Wir tun das ja nicht aus Jux und Dollerei.“

Mehr von diesem Beitrag lesen

Tut uns leid, Schwarzenbek ist ja doch pleite

Jetzt ist der Wahlkampf vorbei, jetzt ist die Lage wieder schlecht

Wie sagt man nichts mit möglichst vielen Worten? (Frank Schmeil, CDU)

Wie sagt man nichts mit möglichst vielen Worten? (Frank Schmeil, CDU)

Was hatte sie nicht getönt im Wahlkampf und mit ihren bisherigen Erfolgen angegeben: Kassenkredit zurückgeführt, Rezepte und Lösungen bereits in der Tasche, nur durch sie könne Schwarzenbek schuldenfrei werden. Und als dennoch kaum einer mehr an ihren Sieg glaubte, blies ihr Stellvertreter ins Horn, versammelte kurz vor Torschluss die Presse und verkündete quasi das Ende der Konsolidierung: Schwarzenbek ginge es super, die Kassenkredite würden nicht mehr gebraucht, Unternehmen wären die Menge nach Schwarzenbek gezogen und zahlten zusammen mit den schon ansässigen Firmen so viel Gewerbesteuer wie noch nie. Und nun? Upps, stimmt alles gar nicht? Die weiße Fahne wolle man zwar nicht gleich hissen, aber so rosig wie es dargestellt wurde, sei die Lage beileibe nicht, verkündete der Finanzausschussvorsitzende nach gestriger Klausurtagung.

Mehr von diesem Beitrag lesen

40 Fakten…

Die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (Per Anhalter durch die Galaxis)

Die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (Per Anhalter durch die Galaxis)

Nein, in keinem Bereich müsse sie sich mehr fit machen, antwortete die frisch gewählte Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig auf die Frage der Bergedorfer Zeitung. Verwaltungstechnisch mag das bis auf die Kämmerei zutreffen, da fehlen in Schwarzenbek die Erfahrungswerte. Aber Bürgermeisterin ist auch in Schleswig-Holstein zweifellos ein politisches Amt. Entweder bedarf es nach Meinung der Kämmerin dort keiner Erfahrung oder sie hält sich in diesem Bereich für ein Naturtalent. „Politisch hat sich die 54-Jährige nie engagiert, steht damit quasi vor ihrer ’Feuertaufe’“, schreibt das Wochenblatt aus Stelle und die gemeinsame Ablehnung aller Parteien im Wahlkampf scheint auch eher darauf zu deuten, dass Borchers-Seelig in diesem Bereich noch ein wenig fitter werden könnte.