Die Männer und Frauen, die man ruft…

Ich erlebte in der Nacht vom 8. auf den 9. März in Schwarzenbek das Folgende:

 

Ich kam gegen 23 Uhr mit dem Zug am Bahnhof an und fand in Bahnhofsnähe Kerntangente/Buschkoppel einen hilflosen Mann im Rollstuhl vor, welcher, zudem stark alkoholisiert, keine Anstalten machte, sich von der Stelle zu bewegen. Auf Ansprache reagierte er kaum und da es einigermaßen kalt war, beschlossen ein anderer Reisender, der ebenfalls in Sorge war, und ich, die Polizei anzurufen. Um 23:22 Uhr beantwortete eine Frau den Notruf und meinte, eine Streife hätte kurz zuvor den Mann überprüft. Das mag wohl sein, wendete ich ein, aber er sei ja nun noch immer hier und bewege sich nicht vor und nicht zurück. Schließlich versprach sie, die Kollegen noch einmal zu schicken.

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Richtungsweisend

Eberhard Schröder

Archivfoto: Eberhard Schröder (FWS)

„Kann das wirklich wahr sein?“, stoßseufzte der Blogger gestern in der Frühe, als ihm die Überschrift der Bergedorfer Zeitung „Wählergemeinschaft will mehr Geld für Politiker“ ins Auge fiel. Dabei ist es weniger der Umstand, dass die Fraktion der Freien Wähler Schwarzenbeks (FWS) unter ihrem Vorsitzendem Eberhard Schröder eine Anpassung der Sitzungsgelder beantragt, als die Tatsache, dass die Stadtverordneten der Stadt Schwarzenbek (alle sind gemeint) es zulassen, dass dieses Thema erneut und immer noch und immer wieder hochkocht. Leider erinnern nur die Älteren – Jüngere interessieren sich schon lange nicht mehr für Kommunalpolitik – das Jahre lange Possenspiel um die Reduzierung der Sitzungsgelder im zeitlichen und natürlich finanziellen Zusammenhang mit der Haushaltskonsolidierung.

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Zivilcourage gegen Asoziale

Es bleibt auch nach Jahren der Aufklärungsarbeit dabei: Wer nur einen verkürzten und eingefärbten Blick sowie eine ebenso willkürliche wie manipulative Auswahl auf die Geschehnisse in der Stadt haben möchte, der lese die Bergedorfer Zeitung. Wer mehr wissen möchte, gehe selber hin!

hundekot-und-asoziale

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Ein ergebnisorientierter Beamter weniger

Hans-Jürgen Stribrny verlässt nach fast 37 Jahren das Schwarzenbeker Rathaus

Hans-Jürgen Stribrny verlässt nach fast 37 Jahren das Schwarzenbeker Rathaus

Über 36 Jahre hat Hans-Jürgen Stribrny als Verwaltungsangestellter die Schwarzenbeker Geschicke begleitet und bisweilen nicht unwesentlich gestaltet. Hauptsächlich als Leiter des Ordnungsamtes war er jedoch auch in vielen anderen Bereichen tätig, als guter Beamter eben an der Stelle, an der man ihn einsetzte. Nun geht er in Pension und die Bergedorfer Zeitung widmet ihm einen langen Artikel und würdigt auf diese Art sicher angemessen seine Tätigkeit. Doch es wäre nicht die Bergedorfer Zeitung, wenn sich darin nicht auch ein Fitzelchen sachfremde Politikmache versteckte, und es wäre nicht der blackbekblog, wenn er es nicht aufspießte. In Sachen Holzhaus Nordost, bekanntlich eine Einrichtung der Stadtjugendpflege Schwarzenbek in der Cesenaticostraße, erlebte Stribrny seinen „beruflichen Tiefpunkt“, als es „heftige Kritik aus den Reihen der Politik“ gegeben habe. Ersteres ein Zitat von Stribrny, letzteres eine Wertung der Zeitung.

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40 Fakten…

Endergebnis

40 Fakten…

31Die Volkshochschule ist ein eingetragener Verein, ein privater Anbieter öffentlich geförderter Kurse der Erwachsenen- und Weiterbildung. In diesen Zeiten der Haushaltskonsolidierung stehen alle freiwilligen Leistungen der Stadt auf dem Prüfstand. Wo noch weitere 1,2 Mio. EUR aus dem städtischen Haushalt gestrichen werden sollen, ist derzeit völlig unklar. Wenn allerdings fast allen anderen Vereinen selbst die allerkleinsten Zuschüsse gestrichen wurden, wird man nicht vor der VHS Halt machen können/dürfen. Wenn sich ausgerechnet die Kämmerin als Bürgermeisterin für den Erhalt dieser freiwilligen Leistung einzusetzen gedenkt, sollte sie Vorschläge unterbreiten, was sie ersatzweise einzusparen gedenkt.

Das tut sie aber an keiner Stelle. Sie verspricht lediglich sich in alle Richtungen stark machen zu wollen, bleibt aber die Erklärung schuldig, wie das gehen soll.

Verbrüderung unter Vorbehalt

Die Urkunde von 1961

Die Urkunde von 1961

„Nicht fair“ sei das gegenüber den anderen Institutionen, meinte der Vorsitzende des Finanzausschusses in dessen Sitzung am 2. Juni. Gemeint war die Beschlussvorlage zum TOP 15, wonach für das Verbrüderungstreffen „Jumelage“ in 2015 in Schwarzenbek statt der ursprünglich angesetzten 30.000 EUR nun ein erhöhter Ansatz von 80.000 EUR zum Zuge kommen sollte. Und das könne schließlich noch mehr werden, sorgte sich Frank Schmeil (CDU). Die Einführung in den Tagesordnungspunkt machte das Missverständnis bereits deutlich: Bei der Ausrichtung dieses Festes geht es nicht etwa darum, einen Verein und dessen spezielles Interesse zu unterstützen. Entweder bekennt sich die Europastadt auch weiterhin zu dem Gedanken der Verbrüderung, füllt das mit Leben und lässt es sich dann natürlich auch etwas kosten oder Europa und das Jumelage gehören eben nicht zur Identität der Stadt.

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