Realpolitik für die Realschule: „Es wird nicht großartig vorangehen“

Es war zu erwarten, dass aus den Reihen der Bürgerinnen die Frage nach der Zukunft der Realschule gestellt würde. Stellvertretend für wohl die meisten interessierten Einwohnerinnen fragten der ehemalige Wehrführer Thorsten Bettin und Renate Grunert (Die Grünen) beim Stelldichein in der letzten Woche, was denn „nun endlich“ damit werden solle. „Die steht doch leer“, sprach Frau Grunert die Bürgermeisterkandidaten an, „da könnte man doch ein Bürgertreff einbauen!“ Sie warb dafür, Räumlichkeiten interessierten Bürgerinnen unentgeltlich in die Verantwortung zu übergeben. Sie unterschreibe auch gerne für einen Schlüssel: „Man muss einfach mal den Mut haben und die Bürger machen lassen!“

Mehr von diesem Beitrag lesen

Jeder Euro will geprüft sein

Alles Mögliche gestrichen?

Wir erinnern uns: In der vergangenen Sitzung des Bauausschusses hatte die Verwaltung mehrfach versichert, „alles“ Streichbare aus dem Katalog der Aufwendungen ohne Vertragsbindung gestrichen zu haben. Note bene: Die Verwaltung kann natürlich nicht eigenmächtig streichen, dazu bedarf es immer des Beschlusses durch die Stadtverordnetenversammlung. Wenn hier also von Streichung, Kürzung, Schiebung die Rede ist, dann sind das immer Vorschläge aus der Verwaltung. Und so hatte die Verwaltung unter dem Diktat der Sparsamkeit Vorschläge gemacht, wo, wenn nicht gespart, aber doch geschoben werden könnte. Und der Ausschussvorsitzende hatte sich auf diese Vorschläge verlassen und auch nur über diese Vorschläge sprechen wollen. Es kam anders.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Vertrauen will verdient sein

Lütjens 2

Norbert Lütjens

Die Hausnummer

Im Rededuell um die Bürgermeisterwahl am 31.08.2020 ging es, wie könnte es ander sein, auch um die finanzielle Situation. Aktuell belaufe sich der Haushalt Schwarzenbeks auf 31 Mio. € und „wow“, das sei schon eine Hausnummer, bemerkte Norbert Lütjens und schob nach: „Im Jahr 2018 hatten wir eine Gewerbesteuereinnahme von 10,8 Millionen. Für dieses Haushaltsjahr waren 5 Millionen eingeplant, es werden aber wohl nur 2 Millionen.“ Von der Einkommensteuer über rund 8,8 Millionen verblieben Schwarzenbek nur 25%, mithin 2,2 Millionen, gab er dann noch zum Besten, wobei der blackbekblog sich diese Logik gerne erklären lassen würde. Aus dem Haushalt ergibt sich das nicht.

 

 

Mehr von diesem Beitrag lesen

Diese Pille will geschluckt sein

Digitalisierung mit Null und Eins…

Natürlich sind beide Bürgermeisterkandidaten dafür. Weiteres Fördergeld von 74.000 € für Geräte stehe bereit. Während Matthias Schirrmacher bemängelte, dass in der Vorbereitung wohl einiges versäumt worden sei, wies Norbert Lütjens darauf hin, dass der Ankauf nur eine Seite der Medaille sei. 300 Endgeräte müssten ja auch betreut werden, dafür sei eine weitere Planstelle erforderlich. Das konnte Herr Schirmacher sich nicht vorstellen, wobei unklar blieb, ob er an der Notwendigkeit oder an der Finanzierbarkeit zweifelte. Das Thema blieb im Ungefähren, obwohl es sehr interessant hätte werden können, ob nicht der eine oder andere Kandidat bereits im Vorwege mehr Einfluss hätte nehmen können, sollen, müssen.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Amtsrichterhaus vor dem Aus?

Die Millionen-Euro-Frage

Auf die Millionen-Euro-Frage des Moderators des Rededuells am vergangenen Montag („Was würden Sie tun, wenn ein Erblasser der Stadt 1 Million zur freien Verfügung überließe“) brachte der Kandidat Matthias Schirmacher sein Bürgerhaus an. Dort hielte er das Geld für sinnvoll eingesetzt. Norbert Lütjens würde das Geld kleinteiliger einsetzen und möglichst viele ehrenamtliche Institutionen unterstützen, wie beispielsweise die Tafel, den Stadtjugendring etc.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Und sie mauscheln doch?

„Dagegen möchte ich mich wehren, dass wir hier etwa mauscheln, also das weisen wir von uns“, war der Leiter des Sozial- und Kulturausschusses relativ empört, als seine eigene Stadtverordnetenkollegin dem Blogger in die Seite sprang und äußerte, dass sie das leider auch schon erleben musste, dass im nicht-öffentlichen Teil über Inhalte debattiert wurde, die in den öffentlichen Teil gehörten.

Mehr von diesem Beitrag lesen