Schwarzenbeker Potentiale

„Das Potential oder auch Potenzial ist in der Physik die Fähigkeit eines konservativen Kraftfeldes, eine Arbeit zu verrichten“ (zit. nach Wikipedia). Diesen Satz kann man getrost auch auf die Schwarzenbeker Politik der letzten Jahrzehnte anwenden, denn unabhängig von der vermeintlichen Farbe einer politischen Richtung, geht es in der (Kommunal)politik eigentlich immer um die Be(sitzstands)wahrung der bestehenden Verhältnisse.

Vorstellungsrunde

Wenn der Moderator im Vergleich überbelichtet wirkt, liegt das nur am Foto.

 

Im richtigen Alter?

Eine neue Bürgermeisterwahl steht bevor und durch den Verzicht der amtierenden Verwaltungschefin auf eine zweite Kandidatur („Sie sollten mir Ihre Stimme geben, weil ich aufgrund meines Alters auch für zwei Amtszeiten zur Verfügung stehen kann. Das bedeutet Kontinuität für die Stadt.“ – zit. nach Ute Borchers-Seelig) sollte doch die Tür für eine Veränderung der Verhältnisse offen stehen, oder? Mit Norbert Lütjens und Matthias Schirmacher bewerben sich nun ein Fünfzig- und ein Sechsundfünfzigjähriger für den Job, so dass beide nicht extra betonen müssen, für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen. In die Verlegenheit wollen beide nur zu gerne kommen.

 

Beide Kandidaten energiegeladen?
Schirmacher

Matthias Schirmacher

Auf ihren Plakaten sehen beide ähnlich bieder aus, der eine ist gerlernter Elektroinstallateur, der andere Energieanlagenelektroniker, beide sind verheiratet und beide seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in der Stadt tätig. Und wenn Herr Schirmacher damit wirbt, er sei im Unterschied zu Lütjens „der erste Kandidat, der nicht aus der Verwaltung“ komme (zit. nach Bergedorfer Zeitung), dann darf man das vielleicht vernachlässigen. Denn andererseits wirbt er damit, seit 25 Jahren Stadtverordneter zu sein. So wirklich von außen kommt er also nicht.

Matthias Schirmacher will Bürgermeister werden, weil „er wirklich etwas verändern und seine Sicht von außen in die Verwaltung tragen möchte“.

 

Lütjens

Norbert Lütjens

Schwarzenbeker Potentiale?

Auch Norbert Lütjens sieht einen großen Unterschied zum Konkurrenten um das Amt. In der gestrigen, zweiten Vorstellungsrunde wollte er deutlich machen, warum er im Unterschied zu Schirmacher für die Überwindung des Weiter-so stehe. Inwieweit ihm das gelungen ist, wollen wir hier – unter anderem – in den nächsten Wochen beleuchten.

Norbert Lütjens will Bürgermeister werden, weil „ich an die Stadt glaube und deren Potential heben möchte“.

Begleiten Sie uns gern, kommentieren Sie, kritisieren Sie! Aber bitte bleiben Sie sachlich, wenn auch gerne pointiert. Das sind wir hier auch. Und das ist ein Wahlversprechen, welches wir auf jeden Fall halten.

Die Fotos der Kandidaten stammen von deren jeweiligen Homepages (siehe die entsprechenden Links!).

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