40 Fakten…

28Fakt ist, dass manche Leserinnen des blackbekblog glauben, dieser sei in Wahrheit ein Wahlkampfblog des Kandidaten Carstensen, mindestens aber ein übler Hetz- und Beleidigungsblog zum Nachteil der Kandidatin Borchers-Seelig. Fakt ist aber auch, dass manche Leserinnen das nicht glauben, sondern im blackbekblog seit 2008 mit Unterbrechungen einen kritischen Begleiter des politischen Stadtgeschehens sehen, der bisweilen über die Stränge schlagen mag, doch meistens begründet vorträgt. Beides stimmt natürlich nicht aber was will man machen? Die einen sehen es so, die anderen so. Auch wenn die Fakten objektivierbar sind, wird alleine die Diktion bereits die einen anziehen, die anderen abstoßen.

Und steht es so nicht auch mit den 42 Gründen, welche die bisherige Kämmerin online präsentiert? Stimmen darin die Fakten bzw. sind die enthaltenen Versprechen (Absichtserklärungen) schlüssig und machbar und ist es nur die Darstellung und Wortwahl, die über des einen Ge- und des anderen Missfallen entscheidet? „Stichwort: Internetversorgung. Hier braucht die Stadt eine Bestandsaufnahme, um Versorgungslücken zu schließen.“ Das klingt grundsätzlich gut und vernünftig, jedenfalls auf den ersten Blick ungeeignet, es zu kritisieren? Lassen wir es also gelten, lassen wir irgendeinen Grund auch mal gelten?

Die Bestandaufnahme hätten wir. Wie soll das jetzt mit der Schließung der Versorgungslücke laufen?

Die Bestandaufnahme hätten wir. Wie soll das jetzt mit der Schließung der Versorgungslücke laufen?

Von der (Sowjet-)Union lernen, heißt siegen lernen

Von der (Sowjet-)Union lernen, heißt siegen lernen

Es sieht nicht danach aus. Aber liegt es am blackbekblog, wenn alle diese Gründe bestenfalls halbgar sind, kurzfristig sättigen mögen und die Urnen fett machen, langfristig aber keine solide Nahrung darstellen? Ist der Blogger bösartig, wenn jeder dieser Gründe spätestens auf den zweiten Blick als politisches Fast-Food erscheint? Ist es wirklich Geschmackssache, wenn die von der Kämmerin angemahnte Bestandsaufnahme seit Jahren jederzeit und aktuell bundesweit verfügbar ist? Und ist es tatsächlich fies und hinterfotzig, wenn man lieber hören wollte, wie genau eine Bürgermeisterin dafür sorgen möchte, etwaige Versorgungslücken, von denen in Schwarzenbek wohl kaum die Rede sein kann, zu schließen? Liegt es in ihrer Macht und Befugnis, so etwas auch nur anzuschieben? Was hat die Stadtverwaltung genau damit zu tun?

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