Bescheidenheit ist eine Zier…

…inspiriert durch den Wahlkampf von Ute Borchers-Seelig (UBS) und nicht zuletzt durch dieses schöne Gedicht…

Ich kann zwar nicht dichten, doch das ist egal,
denn jetzt wird in Schwarti die Wahl noch zur Qual.
Nein, halt, nicht die Wahl, sondern eher der Kampf
verkommt jetzt zur Stichwahl eindeutig zum Krampf.
Die UBS lässt sich preisen als qualifiziert,
als einzig und artig, doch konterkariert
das Lob ihrer Demut die Aufschneiderei,
wie groß und wie artig sie eigentlich sei
und einzig mit ihr wird die Stadt schuldenfrei.

Sie will nichts versprechen, behauptet sie platt,
doch auf ihrer Webseite stehen arschglatt
rund 40 Versprechen. Was denkt sie sich denn,
wie blöde das Wahlvolk ist? Allerdings, wenn
das Sprichwort, wonach Frechheit siegt, Recht behält,
dann wäre es so, dass der Mehrheit gefällt,
nach Kästner den Ka-ka-o auch noch zu trinken,
durch den man sie zieht, denn wie tief muss man sinken,
auf Düfte zu stehn, die wie Eigenlob stinken?

Am fünfzehnten Juni ist’s endlich soweit,
dann stehen die Urnen zur Stichwahl bereit.
Dann stellt sich heraus, ob erfolgreich sein kann,
zu bluffen, als ob ein Verwaltungschef an
den Hebeln der Macht alles regelt und lenkt
und Schwarzenbek Wohlstand und Lebenswert schenkt.
Ich will keine Mutti, die sich überschätzt
die von ihrer eigenen Herrlichkeit schwätzt
und dabei die Regeln der Fairness verletzt.

Die vorspielt, als könne kein Härchen sie krümmen,
als ob nur bei ihr Soll und Haben(ichts) stimmen,
als wäre nur sie für den Job präpariert.
Wir wissen doch alle, wer so ungeniert,
so schamlos den eigenen Glanz propagiert,
wer zunehmend jegliche Hemmung verliert
und dergestalt schwelget in Lautsprecherei,
der macht zwar viel Dampf, aber francke und frei:
da ist nichts dahinter, nur Angeberei.

 

2 Responses to Bescheidenheit ist eine Zier…

  1. Gabriele Westerhoff says:

    Wenn man sich im bisherigen Wahlkampf eine schlechte Meinung über Frau Wladow einholen wollte, dann musste man nur in einem nur kurzen Gespräch am Wahlstand von Frau Borchers-Seelig verweilen. Die Schlechtmache der anderen Kandidatin wurde dem Wähler schnell aufoktroyiert. Selbstverständlich auch jungen Leuten, die zum ersten Mal wählen konnten, wie unsere Tochter diese Erfahrung in Schwarzenbek dann auch gleich sammeln musste.
    Man fragte sich, wo sind wir gelandet, wie tief wird Wahlkampf verstanden. Eine Woche später kam auch ich in den Genuss der Verbreitung von schlechter Meinung über eine andere genau an diesem Stand.
    Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Wähler dieses Verhalten geradezu kritiklos akzeptierten und einer derartigen Kandidatin auch noch die Gunst ihrer Stimme erwiesen. Wo sind wir bloß gelandet.

  2. Rüdiger Jekubik says:

    Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selbst nicht besser.Ich lebe in meiner eigenen Welt, aber das ist OK – Man kennt mich dort.

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