Christian Carstensen – Ein beteiligter Bürger

Obwohl er gleich zu Beginn der Vorstellungsrunde im Gymnasium erwähnte, dass er sich dort gut benehmen müsse, da seine beiden Töchter nach einem Wahlerfolg schließlich ebendort zur Schule gehen sollen, musste sich Christian Carstensen später die Frage nach dem Wohnort gefallen lassen. Auch dem stets wiederkehrenden Vorwurf einer Bewerbung aus Karrieregründen begegnet der rhetorisch exzellent auftretende Anfangvierziger jedoch charmant und souverän.

Rhetorisch überlegen, inhaltlich fundiert, fachlich informiert, sachlich, ruhig und - tatsächlich - so bescheiden, wie man es im Wahlkampf nur sein kann: Christian Carstensen

Rhetorisch überlegen, inhaltlich fundiert, fachlich informiert, sachlich, ruhig und – tatsächlich – so bescheiden, wie man es im Wahlkampf nur sein kann: Christian Carstensen

Es ist auch lediglich zum Fremdschämen geeignet, wenn Fragestellerinnen glauben machen wollen, dass eine Berufung in dieses Amt nicht etwa für alle Kandidatinnen einen Karriereschritt darstellte. Auch die bisherigen Bürgermeister dieser Stadt kamen nicht aus ihr und bewarben sich auch nicht unbedingt aus geborener Leidenschaft für Schwarzenbek um dieses Amt. Für Carstensen gilt jedoch, dass er als einziger der vier Bewerberinnen um die Kandidatur gebeten wurde, was alleine schon eine gewisse Auszeichnung darstellt. Und wenn man ihn erlebt, versteht man auch sofort, warum er gebeten wurde.

Der Mann ist jung, wirkt tatendurstig und tatkräftig, spricht frei und druckreif, ist in den Themen der Stadt versiert, ohne dass es auswendig gelernt erscheint, reagiert souverän auf jede Frage, scheint nicht nur in seiner Partei, sondern insgesamt bestens vernetzt und das sowohl regional, als auch national und sogar international. Carstensen hat sowohl im Bundestag gesessen, als auch für seine bisherige Heimatgemeinde Dinge bewegt und vorangetrieben. Und dennoch wirkt er uneitel, tritt sehr verbindlich auf und arbeitet sich nicht an vermeintlichen Schwächen seiner Mitbewerberinnen ab. Er ist ganz bei sich und bei den Themen der Stadt.

Der Kandidat blieb auch bei konfrontativen Fragen gelassen und souverän

Der Kandidat blieb auch bei konfrontativen Fragen gelassen und souverän

Und da gibt er sich dann auch kämpferisch, sieht und benennt Versäumnisse und vermutlich wird das einem Teil der Wählerinnen nicht gefallen. Offenbar haben einige Menschen ein Problem damit, wenn jemand von außen kommt und unbequeme Dinge anspricht. Dabei betont jede der Kandidatinnen, dass sie sich den Blick von außen bewahrt hätten. Nun, Carstensen musste ihn sich nicht bewahren und wer ernsthaft glaubt, es wäre ein Nachteil ohne irgendwelche Verpflichtungen, Dankbarkeitsschulden, Seilschaften und vielleicht auch gemeinsame Leichen im Keller Chef einer Verwaltung zu werden, der biegt sich seine Welt ohnehin zurecht.

Gefragt wurde Carstensen zuletzt auch, ob er im Falle seiner Wahl nicht doch dem Bürgervorsteher zu Dank verpflichtet wäre und ohnehin die Spitzen der Stadt zu SPD-lastig würden. Der Kandidat hat freundlich, wie alle anderen darauf hingewiesen, dass Bürgermeisterinnen als Beamtinnen lediglich der Stadt verpflichtet sind, sonst niemandem. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch, dass eher der Bürgervorsteher dankbar sein dürfte, denn Carstensen erhörte sein Flehen, nicht umgekehrt. Auch innerhalb der SPD hat wohl eher Carstensen das potentere und zukunftsfähigere Netzwerk, als der über 20 Jahre ältere Freiberg. Schließlich und endlich sei sachte an das Ergebnis der letzten Kommunalwahl erinnert: Die SPD hatte nun einmal das beste Ergebnis und stellt mit Abstand die meisten Stadtverordneten. Das muss einem nicht gefallen, aber die Realität und offenbar der Mehrheitswunsch ist es eben doch. Und bei alledem sollte man doch eines bitte nicht vergessen: Carstensen ist auch der Kandidat der FDP!

Die meisten Kandidatinnen zeichnet aus, dass sie über Versprechungen reden, die man anhand der Vergangenheit nicht überprüfen kann. Umso wichtiger erscheint, dass wenigstens das eine oder andere Vorhaben konkret benannt wird, damit man wenigstens in 6 Jahren weiß, ob man jemanden wiederwählen möchte. Als aus den Reihen der Jugendlichen am vergangenen Freitag mit der Frage nach dem einen wichtigsten Vorhaben die beste Frage des Abends gestellt wurde, hatte jedoch nur ein Kandidat eine belastbare Antwort. Carstensen will den Bürgerhaushalt und damit echte Bürgerbeteiligung einführen. Die anderen wollen die Kommunikation verbessern. Nicht nur deswegen, aber auch deswegen, stellt Christian Carstensen eine klare Wahlkampfempfehlung des blackbekblog dar.

One Response to Christian Carstensen – Ein beteiligter Bürger

  1. Birgit Utescher-Drews says:

    Ich kann der Wahlempfehlung nur zustimmen. Christian Carstensen ist meiner Meinung nach der einzige Kandidat, der in Schwarzenbek etwas bewegen und ändern kann. Er wird auch in der Lage sein, die Zusammenarbeit der Stadtverordneten mit der Stadtverwaltung zu verbessern, zumal er sich als Moderator zwischen beiden sieht. Außerdem verfügt er durch seine langjährige politische Arbeit über viele Kontakte, die er für Schwarzenbek gewinnbringend nutzen kann. Er war bei der Bürgerversammlung der einzige Kandidat, der beim Aufzeigen der Probleme der Stadt konkrete und umsetzbare Lösungen aufgezeigt hat, dies wirkte sehr professionell und kompetent.

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