Weder kindisch, noch kopflos – Eine Korrektur

Da hat der Blog auf falschem Bein zu laut „Hurra“ geschrien bzw. auf die falschen Informationen vertraut. Nach verzögerter Recherche – und ja, die hätte am Anfang stehen sollen – hätte eine etwaige Verfahrensrüge nicht nur die Einrichtung der fünften Kindertagesstätte erheblich verzögern, sondern auch die Zuteilung von Fördergeldern gefährden oder sogar ausschließen können. Insofern hätte die „europaweite Ausschreibung“ vermutlich das vorläufige Aus bedeutet und das spräche dafür, eine juristische Expertise einzuholen. Die Verwaltung war und ist nach eigener Aussage überzeugt, dass das nicht der Fall ist, nur wollte man sich ein Risiko nicht leisten, zumal dringender Bedarf besteht.

Warum nun aber die Einbindung der Johanniter, wenn auch die externe Beratung zum Ergebnis hatte, dass der beschrittene Weg nicht zu beanstanden ist? Dazu muss man wissen – und hier darf man wohl der Aussage der Verwaltung trauen – dass eine Verfahrensrüge, ob sie nun berechtigt ist oder nicht, eine „erhebliche Verzögerung“ auslösen kann. Aus diesem Grund ist man dann auch hier den sicheren Weg gegangen und hat die Johanniter eingebunden. Das Ergebnis ist bekannt. Ach ja, und auch das sei der Wahrheit noch geschuldet: Die eingeschalteten Verfahrensrechtler waren nicht die üblichen Verdächtigen. Was lehrt mich das: Die Stadtverordneten sind wirklich nicht gut informiert und man sichert eine Information besser ab, als ich das hier tat.

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