Leserbrief

Das ist hier gar kein Artikel, sondern nur mein technisch unbedarfter Versuch, einen Leserbrief zu veröffentlichen, der sich nicht direkt auf einen Artikel, sondern auf den ganzen Blog bezieht. Seien Sie also bitte so freundlich und schauen in den Kommentaren zu diesem Nicht-Artikel nach. Vielen Dank!

4 Responses to Leserbrief

  1. Ein junger Hinzugezogener says:

    Erstmal hallo und VIELEN DANK! Für deinen Blog, den ich schon ein paar Leuten weiterempfohlen habe. (Sorry, ich duze dich einfach mal.)

    Getreu deinem Motto „Fragen kostet nichts“ würde ich gerne mit deiner Hilfe meine miese regional-politische Allgemeinbildung etwas aufarbeiten, denn ich bin leider nicht besonders informiert was die Kommunalpolitk angeht, aber glaubwürdige Hintergrundinfos sind von den Schwarzenbeker Käseblättern ja auch nicht wirklich zu erwarten.

    Leider habe ich es bisher nie zu einer Einwohnerfragstunde geschafft. (Hat man erstmal eigene Kinder, ist die Zeit für anderes immer sehr knapp..) In deinem Blog steht, dass die Fragestunde nicht länger als eine halben Stunde dauern würde (also eigentl. ½ Einw.fragestunde..): Sind denn immer ausreichend Fragensteller vor Ort außer ihnen und vielleicht noch dem sehr engagierten Eugen Prinz? Und trotzdem schaut jemand auf die Uhr und sagt so das wars für heute?

    Ist der Herr Ruppert eigentlich parteilos? Für mich ist er immer noch ein unbeschriebenes Blatt.. Wurde er direkt gewählt, und konnte sich gegen einen Mann der CDU durchsetzen?

    Wie kommt es dass dieser M. Schirmacher sich „die Grünen“ nennen kann und ich davon noch nie etwas gehört habe? Haben die Bündnis90/Grünen nichts dagegen getan?

    Hat die „Linke“ eigentlich schon überhaupt eine „Gestaltungsmöglichkeit“ in Schwarzenbek?

    Was für eine Möglichkeit habe ich -außer Kreuzchen machen- irgendetwas konkret an den Verhältnissen (zB gegen die Nichtöffentlichkeit der Sitzungen) in Schwarzenbek zu ändern?

    Wie konnte die Stadt innerhalb 2 Jahre 20 Millionen Miese machen?

    Hatte die Stadt eigentlich Einfluss auf die Planung des Sky-Umbaus? Das Ding ist immerhin direkt vom Rathaus zu sehen und nicht nur ich auch mehrere vorbeilaufende Passanten haben gleich gesagt wie häßlich es in der Gegend glänzt, meine Frau nennt es nur noch die „Konservendose“.

    Hat „dein“ Wählerverein BvB eigentlich auch einen Internetauftritt? Es ist mir ähnlich unbekannt wie unser Bürgermeister.

    Und zum Schluss, weder Firefox noch WindowsExplorer zeigen mir diese komischen Kästchen in ihrem Blog zwischen „Letzte Kommentare“ & „Schlagwörter“ richtig an. Was haben sie zu bedeuten? Die Sache erinnert mich irgendwie an die chinesischen Schriftzeichen auf der Schwarzenbeker Homepage.

    Vielen Dank, – es muss nicht alles beantwortet werden 😉

    und Viele Grüße
    ein junger Zugezogener

    • Matthias Borchelt says:

      Hallo, junger Hinzugezogener!

      Vielen Dank für das Lob und die Empfehlungen. Das mit dem Duzen geht schon in Ordnung, ich duze dann immer einfach zurück. 😉

      Was deine Fragen angeht, so sind das eine Menge Fragen. Daher werde ich mich so kurz und so objektiv wie möglich fassen:

      Nach meiner Erfahrung sind immer Frager da, aber nicht immer so viele, wie in die halbe Stunde passten. Ich selbst werde kommenden Freitag nach Dezember 2009 das erste Mal wieder dort sein, Herr Prinz ist da sicher sehr viel aktiver und andere vermutlich auch. Nur schreiben die anscheinend keinen Blog. 😉 Ja, es wird auf die Uhr geschaut, allerdings habe ich noch nicht erlebt, dass die halbe Stunde nicht ausreichte, denn zur Not antwortet man einfach nicht. Es gibt keinen Anspruch auf Antwort!

      Herr Ruppert ist nach allem was ich weiß noch immer parteilos. Bei der letzten Wahl hatte er einen ebenfalls parteilosen Gegenkandidat, der – obwohl vollkommen unerfahren – immerhin einen Achtungserfolg von gut einem Drittel der Stimmen errang.

      Herr Schirmacher hat die Fraktion „Grüne“ genannt, weil er eng mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen zusammen arbeiten, aber nicht identisch sein wollte. Letzteres hätte er auch nicht gedurft, da die Fraktionen nur nach Parteien und Wählergruppen benannt werden dürfen, die auch zur Wahl standen. Bündnis 90/Die Grünen war 2008 nicht angetreten. Wie auch deine Frage zeigt, liegt die öffentliche Verwechslung jedoch auf der Hand und sorgt damit für meine Begriffe für eine Verzerrung der Verhältnisse. Wie auch immer, darfst du sicher davon ausgehen, dass alles sehr zum Gefallen der Partei Bündnis 90/Die Grünen ist, denn deren Mitglieder sind zum Teil Mitglieder der Fraktion „Grüne“.

      „Die Linke“ gibt es in Schwarzenbek und die sind wohl auch aktiv. Bei der Landtagswahl haben sie auch in Schwarzenbek ein gutes Ergebnis erzielt und sichtbar ist der Erfolg auch in deren neuem Büro an der Hamburger Straße (neben der Automaten-Videothek).

      Was deine Möglichkeiten angeht, steht dir (vermutlich) der Beitritt zu jeder Vereinigung frei und angesichts der überschaubaren Anzahl politisch Aktiver, sind die Möglichkeiten der Einflussnahme nicht von der Hand zu weisen. Allerdings rate ich aus eigenen leidvoller Erfahrung zu einer guten Portion Geduld und Leidensfähigkeit. Die Neigung zu direkter Demokratie ist nur gering ausgeprägt. Das Kreuzchen-Machen ändert jedoch nichts, das kann man auch bleiben lassen.

      Was die 20 Millionen Miese angeht, ist das nicht so schwer. Man muss sich einfach nur verheben, eine vollkommen wahnsinnige Finanzierungsform wählen und möglichst mehrere geldintensive Vorhaben gleichzeitig anfassen. Dann noch eine Wirtschaftskrise mit dem Ausfall der einen oder anderen Gewerbesteuermillion und schwupps ist die Misere komplett. An Warnern hat es nicht gemangelt, aber im eigenen Land zählt der Prophet bekanntlich nichts.

      Nein, Einfluss auf die Art des Sky-Umbaus hatte man eher nicht. Über geschmack will ich nicht streiten, nur soviel: Das Rathaus empfinde ich als ungleich hässlicher und im Vergleich mit der vorherigen Situation hat es sich stark verbessert. Ich persönlich finde es gar nicht übel, aber ich habe auch einen Geschmack wie eine Kuh…

      „Mein“ Wählerverein ist ursprünglich auch der Wählerverein des Herrn Schirmacher gewesen. Nach dem Bruch sind die Mitglieder eher dem Ruf der Ausschusssitze gefolgt. Durch den Verlust beider Stadtverordnetenmandate befindet sich die Wählergruppe „Bürger für Bürger“ im vegetativen Zustand des Winterschlafes. Manche würden es wohl auch als tot bezeichnen, aber manchmal leben Totgesagte wirklich länger.

      Und zum Schluss: Die chinesischen Schriftzeichen sind meine Antwort auf die chinesische Selbstdarstellung der Stadt im Internet. Es handelt sich um eine Art Gruß an die Stadtverordneten und solange die das nicht lesen können, bin ich a) sicher vor Strafanzeigen und b) sicher, dass die auch keine Ahnung haben, was die Stadt so über sich selbst auf chinesisch verbreitet.

      So, und nun hoffe ich, es war etwas Informatives dabei.

      Beste Grüße
      Matthias Borchelt

      • junger Zugezogener says:

        Ja vielen Dank, meine Fragen wurden super beantwortet!
        Da weiß ich ja jetzt an wen ich mich zukünftig wenden kann..
        Den Eintritt in eine Partei muss ich mir aber wirklich noch sehr
        stark überlegen, alleine wenn ich an das Demokratieverständnis
        eines gewissen Schwarzenbeker Verein`s denke.. Ja da bin auch
        ich schon sehr leidgeprüft..

  2. Hallo junger Zugezogener,
    darf ich fragen welchen Verein du da meinst?
    Da könnte ich nämlich auch einiges loswerden…

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