In 施瓦岑贝克 wird ab sofort zivilisiert gekillt?

Statt barbarisch wie dereinst bei uns...

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, wenn heute die Tochter des Ratzebürgermeisters in der Bergedorfer Zeitung zitiert wird, dass sie sich „alles nicht so groß und nicht so zivilisiert vorgestellt“ hatte. Nun mag man einer 16-jährigen die Naivität verzeihen, aber wie steht es mit den erwachsenen Teilnehmern der China-Reise? Soll man auch denen die Bereitwilligkeit nachsehen, mit der man sich von der Größe und dem Glanz der Potemkinschen Dörfer hat blenden lassen? Wäre nicht wenigstens der Journalist aufgerufen gewesen, hinter die Fassaden zu schauen und aufzudecken, dass es in China alles andere als zivilisiert und demokratisch zugeht?

...soll in China künftig klinisch sauber totgespritzt werden.

Wie kommt es, dass wir ein System bejubeln und durch Städtepartnerschaft, Besuch und Vertragsabschluss adeln, welches wir, als es noch so ähnlich vor unserer Haustür exerziert wurde, unter keinen Umständen als Partner oder gar Freunde bezeichnet hätten? Warum war uns allen zu Zeiten der DDR vollständig klar, dass deren Fremdenführer, deren wirtschaftliche und soziale Aushängeschilder und schließlich deren Einwohner mit Ausreiseerlaubnis auf jeden Fall hundertprozentig linientreue Parteigänger sein mussten, und jetzt tun wir so, als könnte man das trennen? Was glauben wir denn, wen die KP Chinas regiert? Können wir wirklich so tun, als wenn dieselbe KP, die für die Unterdrückung des chinesischen Volkes zuständig ist, innerhalb der Sonderwirtschaftszonen ein aufgeklärtes, quasi-demokratisches, freiheitliches Regime aufführt? Selbst wenn wir diesen Spagat für möglich hielten, wie zynisch wäre das wohl, mindestens 1 Milliarde Chinesen dran zu geben? Behandelt man Freunde wirklich so?

Können Sie das lesen?

Wie kann es angehen, dass wir dermaßen besoffen von den chinesischen Millionen sind, dass wir sogar einen Teil der Schwarzenbeker Homepage auf chinesisch gestalten und uns darin in einer Art anbiedern und heranschmeißen, die nur noch obszön zu nennen ist. Lesen Sie es gerne nach und wenn Sie argwöhnen, ob das wirklich genau so da steht, dann beantworten Sie mir, welcher der in der Schwarzenbeker Verwaltung Verantwortlichen überhaupt weiß, was da steht! Oh ja, ich habe keinen Zweifel, dass die sich zu wissen einbilden, was da steht, aber wie kann man so naiv, so fahrlässig sein, nicht wenigstens eine Übersetzung in der Muttersprache anzubieten, um unzweifelhaft zu verdeutlichen, was man dort auch auf Chinesisch stehen haben wollte?

Größter Vorsitzender aller Zeiten?

Ich empfinde es als widerlich und unerträglich, wie sehr sich unsere und damit auch meine Repräsentanten den Parteigängern und Nutznießern eines verbrecherischen Regimes an den Hals werfen und ich möchte noch einmal und immer wieder klarstellen, dass diese Leute nicht für mich sprechen! Und nur für den Fall, dass mir jemand entgegnen wollte, dass man in einer Demokratie eben auch einmal Mehrheitsentscheidungen aushalten und mittragen, wenigstens ertragen müsse, möchte ich eben auch verdeutlichen, dass es in dieser Frage nach meiner Kenntnis keine Mehrheitsentscheidung gibt! Vielmehr hat die Stadtverordnetenversammlung eben gar nicht darüber entschieden, ob wir diese Städtepartnerschaft wollen. Der Bürgermeister prostituiert sich selbst und als Repräsentant eben auch die gesamte Stadt aus eigenem (An-)Trieb und aus eigener Machtfülle. Er hat entschieden, dass Schwarzenbek mit den rotlackierten Faschisten der chinesischen KP, die mit Kommunismus so viel am Hut haben, wie die Nazis mit Sozialismus, gemeinsame Sache macht.

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